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Baby sitzt in kleinem gelben Planschbecken auf dem Rasen, hat eine Mütze auf, ein Spielzeug in den Händen und lacht.
© AOK/Colourbox/hfr
Die schöne Sommerzeit draußen mit dem Baby genießen: Das macht Freude, wenn Schatten, Sonnenschutz und Abkühlung bedacht werden.
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Babys bei Hitze schützen

Babys und Kleinkinder leiden schneller unter Hitze. So gelingt guter Schutz vor Sonne, Durst und Hitzestress.

Veröffentlicht: Donnerstag, 18.06.2026 10:55

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So schützen Eltern Babys bei Hitze

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Heiße Tage fordern Babys und Kleinkinder besonders stark. Sie vertragen hohe Temperaturen schlechter als Erwachsene, verlieren schneller Flüssigkeit und kommen beim Abkühlen rasch an ihre Grenzen. Deshalb brauchen sie an warmen Tagen viel Aufmerksamkeit und guten Schutz. Kleine Kinder merken oft noch nicht rechtzeitig, dass ihr Körper zu viel Wärme speichert oder dass Durst aufkommt. Genau darum müssen Erwachsene früh reagieren. Je jünger ein Kind ist, desto wichtiger ist es, Hitze gar nicht erst an den kleinen Körper heranzulassen.


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Tipps der AOK: Trinken, Schatten und die richtige Tageszeit

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An heißen Tagen brauchen Babys häufiger Muttermilch oder Milchnahrung. Kleinkinder trinken bei Temperaturen über 30 Grad oft deutlich mehr als sonst. Wasser und ungesüßter Tee helfen dann am besten. Süße Getränke wie Limo, Eistee oder Saft belasten den Körper eher zusätzlich. Auch stillende Mütter sollten bei Hitze mehr trinken. Für draußen eignen sich an heißen Tagen vor allem die frühen Morgenstunden und der Abend. In der Mittagshitze tut Schatten oder ein kühler Raum kleinen Kindern deutlich besser. Babys unter einem Jahr sollten gar nicht in die direkte Sonne. Leichte, helle Kleidung schützt zusätzlich. Dazu kommen eine Kopfbedeckung, eine Sonnenbrille und Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30. Am Wasser steigt die Belastung noch einmal, weil Sonne und UV-Strahlung dort stärker wirken. Nach dem Planschen braucht die Haut deshalb neuen Schutz. Bei Babys hilft hautbedeckende Kleidung oft besser als Sonnencreme.

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Warnzeichen schnell erkennen

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Wenn Kinder zu lange in der Hitze spielen oder toben, gerät ihr Körper schnell an seine Grenzen. Erste Warnzeichen sind ein rotes Gesicht, starkes Schwitzen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Ohrensausen oder Erschöpfung. Dann hilft vor allem eins: schnell raus aus der Hitze. Ein kühler Raum, feuchte Umschläge und reichlich Flüssigkeit entlasten den Kreislauf und senken die Körpertemperatur. Wenn die Haut heiß und trocken wird, kein Schweiß mehr kommt und starke Kopfschmerzen dazukommen, steckt womöglich ein Hitzschlag dahinter. Dann zählt jede Minute. Im Zweifel zählt ein schneller Notruf unter 112.

Weitere Informationen zum Hitzeschutz für Babys und Kleinkinder stehen online bei der AOK.

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