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Sechsstreifiger A1-Ausbau
© DEGES
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Sechsstreifiger A1-Ausbau

In einer digitalen Schalte hat die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau (DEGES) am Abend Anwohner:innen der A1 über den sechsspurigen Ausbau informiert. Die 37 Kilometer zwischen Münster Nord und dem Kreuz Lotte/Osnabrück sind bis jetzt vierspurig - für 60- bis gut 81.000 Fahrzeuge pro Tag.

Veröffentlicht: Dienstag, 26.10.2021 16:43

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Bis 2030 werden es gut 95.000 sein. Baustart ist übernächstes Jahr, momentan laufen Vorarbeiten.

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Sechsspuriger Ausbau als ÖPP-Projekt

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Der Ausbau ist als ÖPP-Projekt angelegt, als Öffentlich-Private Partnerschaft. Das bedeutet, dass der Bau an einen Investor vergeben wird, der sich danach auch um Wartung und Instandsetzung des fertigen Autobahnabschnitts kümmert, in diesem Fall zwischen Raststätte Münsterland und Anschlussstelle Osnabrück-Hafen. Der Gedanke dabei ist, dass alles "in einer Hand" bleibt und der Betreiber selbst Interesse an einer guten Bau-Ausführung hat.

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Viele Einzelprojekte vorgestellt

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Bei der Online-Konferenz ging es darum, die Anwohner:innen darüber zu informieren, was in ihrem unmittelbaren Umfeld passiert. Seit diesem Jahr laufen Baugrunduntersuchungen, zum Teil auch Bohrungen, um sicherzustellen, dass der Untergrund für die Verbreiterung tragfähig ist. Die Autobahn wird zu jeder Seite zweieinhalb Meter breiter. Dazu kommt alles rund um die Rastanlagen Plugger Heide (Richtung Bremen) und Sandrup (Richtung Münster), Parkplätze, 32 Regenrückhaltebecken, 4,4 Kilometer Lärmschutzwände, 46 Brücken. Alles so geplant und gestaltet, dass es möglichst den wechselnden Charakter der Landschaft aufgreift, denn die ist mal flach, mal hügelig.

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Eingriff nicht nur in die Natur

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Eine breitere Autobahn bedeutet auch einen Eingriff in die Natur - und auch Baumfällarbeiten. Die laufen von Oktober nächsten Jahres bis Februar 2023 und als "Restarbeiten" von Oktober 2023 bis Februar 2024. Zum ausgleich werden entlang der A1 zwischen Münster und Osnabrück Bäume und Sträucher neu gepflanzt, unter anderem Stieleichen, Schwarzerlen, Kornellkirschen, Pfaffenhütchen und Schneeball. Neben den Lärmschutzwänden bekommt knapp die Hälfte des Ausbauabschnitts Flüsterasphalt, um Lärm möglichst gar nicht erst entstehen zu lassen. Einige Anwohner:innen haben auch Anspruch auf spezielle Schallschutzfenster, Dämmmaßnahmen und Lüfter. Diejenigen, die es betrifft, sind schon informiert.

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Im Dialog bleiben

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Mit Diskussionsrunden während der Online-Konferenz und weiteren Informations- und Dialogangeboten versucht die DEGES, mit den anlieger:innen im Gespräch zu bleiben. Infos dazu gibt auch ein Flyer zum Projekt.

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