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Schutzkonzepte für Bahnmitarbeitende
© ANTENNE MÜNSTER
Vl Neithard von Böhlen (EVG) ,Mandy Brune (Zugbegleiterin aus Saerbeck),Rudolf Stricker-Golisch (Betriebsratsvorsitzender DB Regio in Münster)
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Schutzkonzepte für Bahnmitarbeitende

Für Bahn-Beschäftigte im Münsterland soll es mehr Schutz geben. Die Eisenbahn- und Verkehrs-Gewerkschaft und der Deutsche Gewerkschaftsbund im Münsterland setzen sich jetzt noch stärker für mehr Sicherheit bei der Bahn ein.

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Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben am Hauptbahnhof Münster öffentlich verlässliche Schutzkonzepte für Bahnmitarbeitende gefordert. Anlass sind die jüngsten Angriffe auf Zugpersonal, darunter der gewaltsame Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz und ein Angriff auf einen Kontrolleur in Billerbeck. Diese Vorfälle zeigen, welchen Gefahren viele Beschäftigte täglich ausgesetzt sind.

Die Gewerkschaften haben eine klare Liste an Forderungen aufgestellt:

  • Zugbegleiter:innen sollen immer zu zweit unterwegs sein.
  • Der Einsatz von Bodycams soll für mehr Sicherheit sorgen.
  • Spezielle Staatsanwaltschaften sollen Angriffe auf Bahnmitarbeitende schneller verfolgen.
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Initiative „Vergiss nie hier arbeitet ein Mensch“ startet im Münsterland

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Mit der bundesweiten Initiative „Vergiss nie hier arbeitet ein Mensch“ wollen die Gewerkschaften auf die schwierigen Arbeitsbedingungen im Verkehrsbereich aufmerksam machen. Im Münsterland startet dazu eine Wanderausstellung, die unter anderem an Bahnhöfen und in Behörden Station macht. Ziel ist es, die Bevölkerung für die Herausforderungen und Gefahren im Berufsalltag der Bahnmitarbeitenden zu sensibilisieren.

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