
Bis auf Geschäfte für den täglichen Bedarf, schließen alle Läden und auch zum Beispiel Friseure. Schulen und Kitas bleiben ebenfalls teilweise bis zum 10. Januar geschlossen. Für Silvester gilt ein Versammlungsverbot.
Mit den Maßnahmen versuchen Bund und Länder endlich die Zahl der Neuinfektionen runterzuschrauben. Wäre es für die stärkeren Einschränkungen nicht schon früher Zeit gewesen? Professor Stephan Ludwig ist Virologe an der Uni Münster. Er sagt: „Im Nachhinein ist man immer schlauer“.
Bisher sind von vielen Politikern, bei Einschränkungen wegen des Coronavirus, direkt Hoffnungen auf schnelle Lockerungen gemacht worden. Diesmal machen viele Politiker das Gegenteil.
Der harte Lockdown geht erstmal bis zum 10. Januar, weil Einschränkungen zum Infektionsschutz auf Bundesebene gesetzlich auf maximal vier Wochen begrenzt sind. Bund und Länder werden wahrscheinlich am 05. Januar die Lage bewerten und dann entscheiden, ob oder in welcher Form der Lockdown weitergeht. Ziel ist, bei dem Inzidenzwert wieder unter die Marke von 50 zu kommen.



