
Schlafen ist wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. In der Pandemie hat sich unser Schlafverhalten verändert. Die einen schlafen länger, die anderen nehmen den beruflichen Stress mit in den Schlaf.
Homeoffice und Schlaf
Wer in der Pandemie von Zuhause aus arbeitet, schläft im Schnitt 50 Minuten länger am Tag. Das belegt eine Fragebogenstudie aus München. Demnach schlafen 11 Prozent der Männer und 45 Prozent der Frauen länger und besser. Doch mehr Schlaf bedeutet nicht automatisch auch besseren Schlaf. Im Homeoffice bewegen wir uns weniger und viele haben das Gefühl, immer erreichbar zu sein. Das stresst unseren Körper und der Schlaf wirkt weniger erholsam. 20 Prozent der Männer und 14 Prozent der Frauen haben in der Studie angegeben, schlechter bzw. kürzer zu schlafen.
Coronastress im Beruf
In einigen Berufen ist Homeoffice oder mobiles Arbeiten schwer oder gar nicht umsetzbar. Hinzukommen finanzielle Engpässe von Unternehmen, die zu Kurzarbeit und Existenzsorgen führen. Auch aufzuführen ist, dass sich durch Corona in vielen Bereichen der Stress vermehrt hat. Wer in der Pflege, im Krankenhaus oder etwa im Einzelhandel arbeitet, hat durch die Pandemie mehr Stress und Arbeit zu bewältigen. Diese Menschen schlafen in der Regel auch schlechter.
Insgesamt haben außerdem bei allen Menschen die Albträume zugenommen. Wir verarbeiten unseren Alltag im Traum und nehmen deshalb auch die Pandemie mit ins Bett.
Schlafen und eine Infektion mit Corona
Wer z.B. an einer Atmungserkrankung leider, die den Schlaf betrifft – hat eine höheres Risiko an Corona zu erkranken. (z.B. eine Schlafapnoe). Ebenso Menschen, die zu wenig Schlafen und damit ihren Körper schwächen. Wer andersherum immer für genügend Schlaf und vor allem erholsamen Schlaf sorgt, senkt sein Risiko, ernsthaft zu erkranken.