
In Osnabrück sind die für drohende Dieselfahrverbote maßgeblichen Schadstoffgrenzwerte im vergangenen Jahr überschritten worden. Das teilt das Umweltministerium Niedersachsen nach einer vorläufigen Auswertung mit. Die endgültigen Messergebnisse liegen in einigen Wochen vor. Um die Schadstoffbelastung zu senken, setzt Osnabrück unter anderem auf den Einsatz von Elektrobussen. Der Grenzwert für die Stickstoffdioxidbelastung von 40 Mikrogramm im Jahresmittel wurde in Osnabrück an der Messstelle Neuer Graben mit 46 Mikrogramm überschritten. Das Land Niedersachsen unterstützt die betroffenen Städte, um Fahrverbote zu vermeiden. Osnabrück hat 3,4 Millionen Euro bekommen. Die Stadt Osnabrück plant damit ein umweltfreundliches Verkehrsmanagement, sowie den Bau eines Radschnellwegs und eines Fahrradparkhauses.