
Die energetische Sanierung des Kulturhauses in Tecklenburg ist eines der zentralen Projekte des Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts der Stadt. Das denkmalgeschützte Gebäude wird zu einem modernen, multifunktionalen Veranstaltungs- und Begegnungszentrum, das den Anforderungen an Klimaschutz und Barrierefreiheit gerecht wird.
Historie und Bedeutung des Kulturhauses
Das Kulturhaus, ehemals Kreisheimathaus, stammt aus den 1960er Jahren und steht seit 2007 unter Denkmalschutz. Es steht auf dem Grundstück des 1569 erbauten Junkerhauses, dessen Kellerruinen in die Fundamente integriert wurden. Ursprünglich diente es als kommunaler und kultureller Mittelpunkt des ehemaligen Landkreises Tecklenburg und fand überregionale Beachtung für seine gelungene Integration moderner Architektur in den historischen Ortskern.
Heute ist das Kulturhaus die einzige kommunale Veranstaltungsstätte in Tecklenburg mit ausreichender Ausstattung und Bühnentechnik. Örtliche Vereine, Schulen, Institutionen und die Tecklenburg Touristik nutzen es.
Fortschritt der Bauarbeiten (Stand Juli 2025)
Der Erweiterungsbau mit Treppenhaus und Aufzug ist fertig, die Rohbau- und Dacharbeiten sind fast abgeschlossen. Die Fassade bekommt gereinigte und neu befestigte Natursteinplatten, Fenster werden restauriert oder passend ersetzt. Neue Leitungen für Heizung, Sanitär und Strom sind verlegt, die Lüftungsanlage und der Aufzug folgen bald. Die Sanierung spart jährlich rund 27.300 kg CO₂ und 150.000 kWh Heizenergie ein und schützt Ressourcen sowie das historische Erbe.