
Wer sich auf der Rheiner Herbstkirmes bedrängt oder belästigt fühlt, kann sich mit der Frage „Ist Luisa hier?“ diskret Hilfe holen. Die Aktion „Luisa ist hier!“ soll für mehr Sicherheit beim Feiern sorgen. Am Samstag, 17. Oktober, informieren die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine und die Frauenberatungsstelle des Kreises Steinfurt gemeinsam mit Ehrenamtlichen ab 20 Uhr auf dem Elisabethkirmesplatz über K. O.-Tropfen, Schutzmöglichkeiten und Hilfsangebote.
„Achtet aufeinander! Wie geht es meinen Freundinnen und Freunden? Braucht jemand Unterstützung? Lasst niemanden allein, wenn es ihr oder ihm nicht gut geht. Und habt den Mut, Hilfe anzunehmen. Niemand muss schwierige Situationen allein bewältigen“, sagt die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rheine.
Der Infostand befindet sich am Bierstand neben dem Breakdance. Zu erkennen ist das Team an einer Beachflag mit der Aufschrift „Luisa ist hier!“ und an den Warnwesten.
So funktioniert die Aktion: „Ist Luisa hier?“
Wer sich unwohl, bedrängt oder belästigt fühlt, kann sich mit den Worten „Ist Luisa hier?“ an geschulte Ansprechpersonen wenden. Sie erkennen daran, dass jemand Unterstützung braucht, und können helfen. Die Aktion wird bereits seit mehreren Jahren gemeinsam mit den Schaustellerinnen und Schaustellern auf der Rheiner Herbstkirmes angeboten.
CapyCups gegen K. O.-Tropfen
Das Team der Gleichstellungsbeauftragten und der Frauenberatungsstelle verteilt außerdem sogenannte „CapyCups“. Das sind Abdeckungen aus Gummi für Gläser und Becher. Sie können einfach darübergestülpt werden und sollen verhindern, dass jemand unbemerkt etwas in das Getränk mischt, zum Beispiel K. O.-Tropfen. Gleichzeitig weist die Stadt Rheine darauf hin, dass die Abdeckungen keinen vollständigen Schutz bieten.