
NRW-Innenminister Reul hatte frühzeitig Hinweise, dass der vermeintliche Hackerangriff auf Ex-Umweltministerin Schulze Föcking aus Steinfurt gar keiner war.
Reul hat im Untersuchungsausschuss des Landtag gesagt, er habe rund zwei Wochen nach dem Vorfall erfahren, dass es sich womöglich nur um ein Versehen handelte.
Mitte März vergangenen Jahres hatte ein Fernseher in Schulze-Föckings Haus in Steinfurt Bilder einer Anhörung gezeigt, in der es um den Skandal um kranke und verletzte Schweine auf dem Hof der Familie ging - ein Bedienfehler, wie sich später herausstellte.
Die Staatskanzlei sprach direkt von einem Hacker-Angriff - Schulze-Föcking stellte das erst knapp zwei Monate später richtig.
Die Opposition wirft der Landesregierung vor, die Ministerin voreilig als Opfer inszeniert zu haben.