
Der Rettungsdienst der Stadt Münster rät, auch während der Coronakrise, im Notfall immer die 112 zu wählen. Die Notfallversorgung ist auch in dieser Zeit sichergestellt. "Rufen Sie im Zweifel lieber einmal zu oft den Notruf, als einmal zu wenig", klärt der Leiter der Feuerwehr.
Die Feuerwehr hatte sich bereits Ende Februar auf die Pandemie eingestellt und ihre internen Abläufe angepasst. Auch dank dieser Maßnahmen, blieb die Berufsfeuerwehr bisher von Corona Virus-Infektionen weitgehend verschont. Alle Rettungsdienstfahrzeuge sind im Dienst und stehen für Einsätze bereit.
Aktuell sind die Rettungsdienst-Einsätze eher rückläufig. Im März kam es im Vergleich zum Vorjahr zu einem Rückgang von etwa 20 Prozent der Rettungswagen-Einsätze. Im Bereich der Versorgung von Patienten mit akuter Lebensgefahr, bei denen zusätzlich auch ein Notarzt zum Einsatz kam, betrug der Rückgang 10 Prozent gegenüber dem März 2019.
Der Rettungsdienst hatte ich frühzeitig auch auf die Bewältigung einer größeren Zahl von Einsätzen vorbereitet. "Wegen der Corona-Situation besteht absolut kein Grund, auf einen Notruf zu verzichten, wenn er nötig ist", betont der ärztliche Leiter des Rettungsdienstes.
Jetzt wird bei einem Notruf unter der Nummer 112 aber auch abgefragt, ob Symptome einer Corona- Virus-Infektion bestehen, wie etwa Fieber. So sollen Infizierte bereits frühzeitig erkannt werden. Dies ist notwendig, weil das Rettungsdienst-Personal bei Hinweisen auf eine Infektion spezielle Schutzmaßnahmen ergreift.