
Das Land NRW bewilligt Rheine rund 19,6 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum im Europa-Viertel am Waldhügel. Die Mittel fließen in den Bau von 128 Mietwohnungen, von denen 91 öffentlich gefördert werden. Das Projekt ist die größte Einzelmaßnahme dieser Art im Kreis Steinfurt und setzt neue Impulse für modernes Wohnen und lebendige Quartiere.
Große Freude über Förderbescheid
Am 28. Januar überreichte Landrat Martin Sommer den Förderbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen über rund 19,6 Millionen Euro an Christoph Büscher, Geschäftsführer der investierenden Firma Büscher. Die Mittel fließen in den Bau einer Wohnanlage mit 128 Mietwohnungen im Europa-Viertel am Waldhügel. Davon werden 91 Wohnungen öffentlich gefördert und bieten zukünftig bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen.
Sommer hob bei der Übergabe die Bedeutung der öffentlichen Wohnraumförderung hervor: „Die Mittel des Landes Nordrhein-Westfalen sind hier bestens angelegt. Die geplante Wohnanlage bietet genau das, was in Deutschland aktuell oft fehlt: bezahlbarer, mietpreisgebundener und qualitätsvoller Wohnraum.“ Auch Kreisbaudezernent Carsten Rehers lobte die gute Zusammenarbeit zwischen Kreisbauamt, Stadt Rheine und dem Investor, die das Einwerben der Mittel ermöglicht hat.
Europa-Viertel: Vorbild für moderne Stadtentwicklung
Das Europa-Viertel am Waldhügel zeigt, wie moderne Stadtentwicklung gelingen kann: bezahlbarer Wohnraum, kurze Wege, innovative Mobilitäts- und Entsorgungskonzepte und ein hoher städtebaulicher und ökologischer Anspruch. Bürgermeister Peter Lüttmann wie darauf hin, dass Themen wie nachhaltige Mobilität, Starkregenmanagement und multifunktionale Grünzüge hier zukunftsorientiert zusammengedacht werden. Das Quartier wird landesweit als vorbildlich wahrgenommen.
Mark Dieckmann, Beigeordneter für Planen und Bauen, sieht die Stadt Rheine durch die aktuellen Zahlen bestätigt: „Die Zielmarken des Wohnraumversorgungskonzepts von 2021 wurden bereits nach vier Jahren weitestgehend erreicht – sowohl insgesamt als auch im Bereich der öffentlich geförderten Wohnungen.“