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Reicht die BAföG-Erhöhung?
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Reicht die BAföG-Erhöhung?

Die Bundesregierung hat sich darauf geeinigt, die Bedarfssätze um fünf Prozent zu erhöhen. Das Leben für Studierende bleibt dadurch schwierig, sagt der AStA der FH Münster.

Veröffentlicht: Dienstag, 11.06.2024 05:25

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Wo werde ich während meines Studiums wohnen und wie finanziere ich das? Das fragen sich viele junge Menschen vor und während ihres Studiums - auch in unserer Region. Dazu gehört Sophia aus Emsdetten. Sie ist 19, studiert im 2. Semester soziale Arbeit in Münster und bekommt BAföG. Für sie bedeutet das eine Entlastung. Durch die finanzielle Unterstützung habe sie die Chance, sich mehr auf ihr Studium zu konzentrieren. Ihre Freizeit bleibt eingeschränkt, auch wenn sie BAföG bekommt.

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Sophia über die finanziellen Herausforderungen
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Der Grundbedarf wurde beim BAföG auf 475 Euro, bei der Wohnpauschale auf 380 Euro angehoben. Sophia findet das sehr gut.

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Sophia: "ein Schritt in die richtige Richtung"
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Jan Winkelkotte vom Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Fachhochschule Münster ist zwiegespalten. Auf der einen Seite sei die Erhöhung eine positive Nachricht, auf der anderen Seite sei das BAföG immer noch zu gering, um alle Kosten der Studierenden zu decken. Das würde vor allem das Thema Wohnen betreffen.

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Winkelkotte: "kleine Wohnungen sind oft sehr teuer"
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Sophia wohnt noch zu Hause und pendelt jeden Tag zu ihrer Hochschule. So spart sie sich die teuren Wohnkosten. Auch wenn sie dadurch etwas mehr Geld hat, sagt sie, ohne einen Nebenjob, wäre ihr Studium unmöglich.

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