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Rehkitz, Babyhase und Co. Wildtierrettung in Rheine
Gerettetes Rehkitz
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Rehkitz, Babyhase und Co. Wildtierrettung in Rheine

Kleine Rehkitze, junge Hasen und die Gelege von Fasanen. Viele Wildtiere nutzten die Wiesen in unserer Region für die Aufzucht ihres Nachwuchses. Das Problem ist, dass die jungen Wildtiere genau zur Mähsaison die Wiesen bewohnen. Mähen ist also kaum möglich, ohne die Tiere in Gefahr zu bringen. Damit unsere Wildtiere das Leben nicht durch das Mähwerk verlieren, setzen sich die Frauen und Männer der Wildtierrettung für ihren Schutz ein. Mit der Hilfe von Drohnen, Fußtrupps und ausgebildeten Jagdhunden durchsuchen sie die Wiesen kurz vor dem Mähen nach jungen Tieren, die zu klein sind um sich selbst in Sicherheit zu bringen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.06.2023 09:37

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Ein Wildtierretter-Verein, der sich jedes Jahr auf den Weg macht, um die Jungtiere zu schützen, ist der Hegering Rheine e.V.. Ein Zusammenschluss von Jägerinnen und Jägern aus der Region. Das Team rund um den Obmann Andreas Schmerling engagiert sich schon seit 2 Jahren für den Schutz von Wildtieren. Die Ehrenamtlichen werden von den Landwirtinnen und Landwirten oder von der Jagdaufsicht gerufen, um die Wildtiere kurz vor dem Mähen aus den Wiesen zu holen und zu sichern. Nach dem Mähen werden die Tiere wieder freigelassen und dürfen in Ruhe groß werden.

Jörg Winter ist der Leiter des Hegering in Rheine. Er hilft schon seit Jahren ehrenamtlich bei der Wildtierrettung mit. Im letzten Jahr haben er und sein Verein 200 Wildtiere, darunter circa 100 Rehkitze, vor dem Mäh-Tod bewahrt.


Für die Arbeit klingelt der Wecker manchmal auch schon um 3 Uhr morgens.


Berichtet Jörg Winter. Ausgestattet mit Gummistiefeln, Handschuhen, Funkgeräten und einem Korb machen sich die Freiwilligen auf den Weg zur Wiese. Dort startet ein Drohnenpilot, dann eine Drohne mit Wärmebildkamera, die die Wiese von oben abfliegt. Sobald ein Tier auf der Kamera gesichtet wird, laufen die Retterinnen und Retter los, um es zu sichern. Sie legen es dafür in den Korb und bringen es an den Rand der Wiese. Dort verweilt es bis die Wiese fertig gemäht wurde. Danach wird das Wildtier wieder freigelassen. Durch die Wärmebildkamera an der Drohne liegt die Trefferquote bei fast 100 %. Bevor es diese Technik gab war sie viel niedriger, da auch die Hunde nicht immer alle Tiere aufgespürt haben.

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Rehkitz, Babyhase und Co. Wildtierrettung in Rheine
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Kein Landwirt möchte ein Tier während des Mähens verletzen. Durch die Hilfe des Hergering Rheine e.V. können ohne Sorgen die Wiese für Tierfutter abgemäht werden. (Jörg Winter; Hegeringsleiter Rheine)


Der Verein Hegering Rheine besteht nur aus freiwilligen Helferinnen und Helfern. Viele von ihnen kommen selbst aus der Landwirtschaft oder der Jägerschaft. Für ihre Arbeit benötigen sie auch immer die Mithilfe aus der Region, ob in Form von aktiver Hilfe oder finanziellen Spenden.


Alle Infos zur Wildtierrettung findest du hier.

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