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Recht auf Handydaten in der Coronakrise
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Symbolbild
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Recht auf Handydaten in der Coronakrise

Bundesgesundheitsminister Spahn aus Ahaus schlägt vor, Kontaktpersonen über ihre Handys zu orten. Darüber diskutieren auch Experten aus der RADIO RST-Region.

Veröffentlicht: Montag, 30.03.2020 04:23

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Auch in der RADIO RST-Region diskutieren Experten, ob der Staat das Recht bekommt, in der Corona-Krise auf unsere Handydaten zuzugreifen. Steffen Uphues ist Experte für Medienrecht an der Uni Münster und sagt: Entscheidend ist, wie hoch der Nutzen des Trackings ist und ob das die intensive Überwachung der Menschen rechtfertig. Notfalls entscheide das Bundesverfassungsgericht. Bundesgesundheitsminister Spahn aus Ahaus hatte vorgeschlagen, Kontaktpersonen von Corona-Infizierten anhand von Handydaten zu orten. Ziel der Maßnahme ist es, die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Aus Gründen des Datenschutzes sind die Pläne in Deutschland umstritten.

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