
Bei uns in der Region gab es am Wochenende wieder Demos gegen den Krieg in der Ukraine. In Osnabrück waren 2.500 Menschen auf der Straße. Die Osnabrücker Friedensinitiative, der Deutsche Gewerkschaftsbund und die katholische Friedensbewegung Pax Christi hatten zu der Versammlung mit Schweigemarsch aufgerufen. Die Organisatoren fordern ein Ende des Krieges und den Abzug des russischen Militärs aus der Ukraine.
Leuchtende Türme der Uniklinik Münster
In Münster haben am Wochenende die Türme der Uniklinik in den Farben der Ukraine geleuchtet. Auch das Schloss leuchtete blau und gelb. Das UKM setzt damit ein Zeichen für die Menschen in der Ukraine und ein Zeichen für alle Menschen, auch in Russland, die sich für Frieden aussprechen. Die Uniklink hat dem Land NRW bereits zugesagt, bei Bedarf Opfer und Verletzte aufzunehmen.
270 Geflüchtete in Münster
Die Stadt Münster hat bereits mehr als 270 Geflüchtete aufgenommen. Das ist eine logistiche Herausforderung, weil oft Privatleute die Menschen aus der Ukraine ohne Anmeldung abholen und nach Münster bringen. "Das zeigt einerseits zwar ein enormes bürgerschaftliches Engagement – stellt andererseits jedoch unsere wie wohl auch jede andere Kommune vor erhebliche logistische Herausforderungen", sagte Münsters Oberbürgermeister Lewe. Er bittet die Menschen, nicht eigenmächtig in die Grenzregion zu fahren und Kriegsvertriebene spontan zu einer Mitfahrt nach Münster zu überzeugen. Ein Mindestmaß an Koordination sei nötig, um hier vor Ort schnell angemessene Hilfe zu leisten.
