
24.06.2020
16:40 Uhr - Münster: IHK meldet widerstandfähigen Ausbildungsmarkt
Die Wirtschaft in der Region steht auch in Corona-Zeiten zur Ausbildung. 93% der Ausbildungsbetriebe haben bei einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Nord Westfalen gesagt, dass sie an ihren Einstellungsplänen für das kommende Ausbildungsjahr festhalten. Nur fünf der 876 befragten Betriebe mussten sich wegen der aktuellen Situation von Azubis trennen und „nicht einmal ein Unternehmen von hundert ist von einem frisch geschlossenen Ausbildungsvertrag zurückgetreten. Mehr als zwei Drittel (65,4%) der Betriebe möchte Lehrlinge nach der Prüfung übernehmen. Was fehlt, sind Bewerber.
14:55 Uhr - Rheine: Polizei zerschlägt Drogenbande
Die Polizei hat eine mehrköpfige Drogenbande aus Rheine gestoppt. Die Drogenhändler hatten mehrmals die Woche Marihuana und Kokain in den Niederlanden besorgt und dann unter anderem in Rheine, Ibbenbüren und Emsdetten verkauft. Spezialkräfte haben einen Lingener auf frischer Tat bei einem Drogentransport erwischt und außerdem zwei Rheinenser festgenommen. Bei Wohnungsdurchsuchungen in Rheine und Lingen haben sie Drogen und 12.000 €uro Bargeld gefunden. In einem Keller in Lingen war eine professionelle Marihuana-Plantage.
12:45 Uhr - Kreis Steinfurt: Pro-Kopf-Verschuldung sinkt
Die Pro-Kopf-Verschuldung im Kreis Steinfurt sinkt überdurchschnittlich. NRW-weit ist die Schuldenlast von Städten und Gemeinden nach Zahlen der Landesstatistiker um eine Milliarde €uro auf 60 Milliarden zurückgegangen. Das sind 1,6% weniger als im letzten Jahr. Im Kreis Steinfurt sind es im Schnitt 2,3% weniger. Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt damit bei 1.437 €uro. Zur vollständigen Meldung.
12:24 Uhr - Region: Niedersachsen folgt Forderung der Region Osnabrück nach Corona-Beschränkungen
Niedersachsen lässt Urlauber aus dem Raum Gütersloh und Warendorf nicht mehr im Land übernachten. Damit folgt die Landesregierung den Regeln der Stadt und des Landkreises Osnabrück. In der Region ist es Menschen aus dem Kreis Warendorf verboten, in Restaurants zu essen, ins Kino zu gehen oder im Hotel zu übernachten. Die Stadt und der Landkreis Osnabrück hatten gefordert, die Regeln auf das ganze Land auszuweiten. Die Kreise Warendorf und Gütersloh sind besonders stark vom Coronavirus betroffen.
11:29 Uhr - Region: Spahn: "Keine unnötigen Reisen nach Warendorf und Gütersloh"
Bundesgesundheitsminister Spahn aus Ahaus rät, auf unnötige Reisen in die Kreise Warendorf und Kreis Gütersloh zu verzichten. Die Vergangenheit habe gezeigt, wie schnell aus einem lokalen Infektionsgeschehen ein bundesweites Problem werden könne, sagte Spahn in der ARD. Er appellierte an die Menschen, die neuen Corona-Maßnahmen akzeptieren.
10:24 Uhr - Emsbüren: Autofahrer kommen auf Schmierfilm ins Rutschen
Die Polizei ermittelt nach mehreren Unfällen auf der A31 bei Emsbüren. Dort hatte ein Tanklaster gestern Nachmittag flüssige Lebensmittelabfälle verloren. Auf dem Schmierfilm kamen vier Autofahrer ins Schleudern. Zwei Wagen stießen zusammen, ein Auto schleuderte in die Leitplanke. Alle Fahrer und Beifahrer blieben unverletzt. Die A31 bei Emsbüren war in Richtung Norden wegen der Reinigungsarbeiten bis in den späten Abend voll gesperrt. Es kam zu langen Staus.
09:07 Uhr - Emsdetten: Gutscheine für Pflegepersonal
In Emsdetten bekommen alle Pflegekräfte einen Gutschein über 25 Euro. Das hat der Rat entschieden. Damit möchte sich die Stadt bei den Pflegekräften auch für den Einsatz in der Corona-Pandemie bedanken. Der Emsdetten-Gutschein gilt in vielen Emsdettener Geschäften.
08:34 Uhr - Laer: Fieberlazarett für Infizierte aus dem Kreis Warendorf
Der Kreis Steinfurt hilft dem Kreis Warendorf in der Corona-Pandemie. Der Krisenstab bereitet sich darauf vor, Patienten aus dem Nachbarkreis zu versorgen, sagte uns ein Sprecher des Kreises Steinfurt. Das Fieberlazarett nimmt bis zu 100 Infizierte auf. Der Kreis Steinfurt hat nach dem Lockdown im Nachbarkreis bislang keine speziellen Sicherheitsregeln erlassen. Zur vollständigen Meldung.
06:17 Uhr - Region: Spezielle Corona-Regeln für Warendorfer und Gütersloher
In Teilen der Region gelten für Menschen aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh spezielle Regeln. In Münster gibt es für sie eine strenge Maskenpflicht. Sie gilt überall dort, wo es nicht möglich ist einen 1,50 Meter Abstand zu halten, auch auf der Arbeit. Betroffen sind auch Menschen, die aus Münster kommen und zum Arbeiten in dem Raum Gütersloh oder Warendorf pendeln. In der Stadt und im Landkreis Osnabrück ist es Menschen aus der betroffenen Region verboten, in Restaurants zu essen, im Hotel zu übernachten oder in die Sauna zu gehen. Zur vollständigen Meldung.
23.06.2020
16:18 Uhr - Warendorf: Corona-Lockdown auch im Nachbarkreis
Nach dem Lockdown im Kreis Gütersloh wird das öffentliche Leben jetzt auch im gesamten Kreis Warendorf heruntergefahren. Das hat NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann aus Riesenbeck gerade eben in Düsseldorf verkündet. Ab morgen gelten die Kontaktbeschränkungen vom März und noch viele weitere Einschränkungen: Bis Dienstag ist Sport in geschlossen Räumen nicht möglich, Kontaktsport im Freien ebenfalls nicht. Museen, Kinos, Indoorspielplätze werden geschlossen. Bars, Kneipen, Hallenbäder, Saunen ebenso. Reisebusfahrten sind gestrichen, ebenso Picknicks oder Grillevents im Freien. Veranstaltungen und Versammlungen sind auch untersagt. Donnerstag werden dann Kitas und Schulen im Kreis Warendorf geschlossen - kurz vor Ferienbeginn. Die Geschäfte bleiben geöffnet.
15:32 Uhr - Münster: Polizei stockt Ermittlungskommission zu sexuellem Missbrauch auf
Die Polizei n Münster verstärkt ihre Ermittlungskommission zum sexuellen Missbrauch. Seit gestern sind 115 Ermittler im Team. Sie werten Festplatten, USB-Sticks, Handys und Laptops aus. Auch die Spurensuche im Umfeld der sieben Festgenommenen geht weiter. Heute durchsuchen Ermittler aus Münster eine Ferienwohnung in Belgien. Hinweise darauf, dass der 27-Jährige Hauptbeschuldigte den zehnjährigen Sohn seiner Freundin auch dort missbraucht hat, gibt es bislang nicht.
14:33 Uhr - Kreis Steinfurt: Aktuelle Corona-Zahlen
In Altenberge: 0 Personen (0)
In Emsdetten: 2 Personen (3)
In Greven: 0 Personen (0)
In Hopsten: 0 Personen (0)
In Hörstel: 3 Personen (3)
In Horstmar: 0 Personen (0)
In Ibbenbüren: 2 Personen (2)
In Ladbergen: 0 Personen (0)
In Laer: 1 Person (1)
In Lengerich: 0 Personen (0)
In Lienen: 0 Personen (0)
In Lotte: 0 Personen (0)
In Metelen: 0 Personen (0)
In Mettingen: 0 Personen (0)
In Neuenkirchen: 0 Personen (0)
In Nordwalde: 6 Personen (6)
In Ochtrup: 0 Personen (0)
In Recke: 0 Personen (0)
In Rheine: 0 Personen (0)
In Saerbeck: 0 Personen (0)
In Steinfurt: 0 Personen (0)
In Tecklenburg: 0 Personen (0)
In Westerkappeln: 0 Personen (0)
In Wettringen: 0 Personen (0)
14:24 Uhr - Region: Im Münsterland lebt es sich am besten
Die Orte im Münsterland sind in punkto Arbeitsplätze, Wohnraum und Innovation überdurchschnittlich gut aufgestellt. In einem NRW-weiten Ranking haben sie am besten abgeschnitten. Sie profitieren auch vom Forschungsstandort Münster. Auch die Rheinschiene schneidet gut ab. Im Ruhrgebiet sieht es etwas schlechter aus. Allerdings sei der Strukturwandel dort auf einem guten Weg. Als Bereiche, wo die Kommunalpolitik besonders punkten kann, nennen die Autoren der Studie wirtschaftliche Innovation, vor allem im Bereich der Digitalisierung.
12:37 Uhr Münster: Westfleisch stellt alle Werksarbeiter selbst ein
Westfleisch in Münster stellt bis Ende des Jahres alle Mitarbeiter selbst ein und verzichtet auf Werkvertragsanbieter. Deutschlands zweitgrößter Schlachtbetrieb reagiert damit auf Berichte über unhaltbare Zustände bei der Unterbringung südosteuropäischer Fleischzerleger. Die Diskussion über deren Ausbeutung hatte Anfang Mai neues Futter bekommen, als Westfleisch das Werk in Coesfeld vorübergehend schließen musste. Es gab dort eine große Zahl von Corona-Infektionen, vermutlich wegen der beengten Unterbringung. Momentan haben bei Deutschlands größtem Schlachtunternehmen Tönnies in Rheda-Wiedenbrück 1.500 Mitarbeiter Corona.
12:08 Uhr - Kreis Steinfurt: Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ verschoben
Der Kreis Steinfurt hat den Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ verschoben. Corona habe das gemeinschaftliche Leben und die Vereinsarbeit ausgebremst. Der Kreis Steinfurt habe darum entschieden, wie Bund und Land zu handeln. Der Bundeswettbewerb ist 2023, der Landeswettbewerb 2022 und der Kreiswettbewerb ist nächstes Jahr. Das gebe auch Ortschaften die Chance, über eine Teilnahme nachzudenken, die das nicht getan haben.
10:27 Uhr - Münster: Sammeln von Kontdaktdaten wegen Corona rechtens
Das Oberverwaltungsgericht hat im Eilverfahren über die Corona-Regeln für Restaurants und Friseure entschieden. Dass Kunden verpflichtet sind, dort ihre Kontaktdaten abzugeben, ist rechtlich in Ordnungen, sagten die Richter. Ein Anwalt hatte geklagt. Er ist dagegen, dass jeder im Restaurant oder beim Friseur seinen Namen und die Adresse hinterlässt. Die Richter gewichteten in dem vorläufigen Verfahren den Schutz von Leben und Gesundheit höher als das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.
07:56 Uhr - Region: Mehr Atomtransporte aus Gronau
In NRW ist die Zahl der Atomtransporte letztes Jahr um 16 Prozent gestiegen. Insgesamt gab es mehr als 1.400 Transporte, zeigt eine Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Grünen. Sie machen für den Anstieg vor allem die Unrananreicherungsanlage in Gronau verantwortlich. Von dort habe es rund 150 Transporte ins Ausland gegeben. Erst gestern hatten Atomkraftgegner gegen einen Atommüll-Transport von Gronau über Münster nach Russland protestiert. Für heute und morgen erwarten sie, dass Lkw-Konvois mit radioaktivem Uranhexafluorid in Gronau starten.
07:23 Uhr - Region: Kreis Warendorf überschreitet Corona-Obergrenze - Kreis Steinfurt testet Fleisch-Arbeiter
Nach dem Kreis Gütersloh hat auch der Kreis Warendorf die Obergrenze für Neuinfektionen inzwischen überschritten. Damit droht auch dort ein Lockdown. Der Kreis Warendorf liegt jetzt bei rund 69 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Der Grund für den Anstieg sind mehr als 200 infizierte Tönnies-Mitarbeiter. Zur vollständigen Meldung.
06:14 Uhr - Emsdetten: Urteil im Prozess um Explosion
Der Prozess um eine Explosion in einem Haus in Emsdetten ist mit einem Freispruch zu Ende gegangen. Die Richter Landgericht Münster sagten gestern, dem dem Angeklagten sei nicht nachzuweisen, dass er die Explosion ausgelöst habe. Die Staatsanwaltschaft hatte vier Jahre Haft gefordert, unter anderem für versuchten Mord. Es sei Glück, dass die Trümmerteile der Explosion im November niemanden verletzt oder getötet haben, sagte der Staatsanwalt. Der Anwalt des Angeklagten hatte auf Freispruch plädiert.