
14:20: Wieder Rettungswagen bedrängt
Die Autobahnpolizei hat den nächsten Fall, in dem ein Autofahrer einen Rettungswagen im Einsatz behindert hat - diesmal auf der A1 bei Ascheberg.
Die Rettungskräfte hatten einen Mann auf einem Parkplatz behandelt und waren mit dem Notarzt unterwegs nach Münster.
Von hinten schoss ein Schnellfahrer heran und drängelte über mehrere Kilometer - unter anderem mit Lichthupe - bis er vorbei kam.
Schon Anfang des Monats hatte der Fahrer eines Lieferwagens Auf der A43 zwischen Nottuln und Dülmen einen Rettungswagen mehrfach ausgebremst.
Die Polizei weiß, zu welcher Firma der Wagen gehört und wartet noch auf die Info, wer gefahren ist.
11:45: Verdienstorden für Claus Muchow!
Katastrophenhelfer Claus Muchow aus Steinfurt bekommt das Bundesverdienstkreuz am Bande - eine der höchsten Auszeichnungen der Bundesrepublik Deutschland. Muchow ist im normalen Leben Schornsteinfegermeister und läßt für seine Hilfseinsätze zuhause alles liegen. In Katastrophengebieten auf der ganzen Welt bereitet er Trinkwasser für tausende Menschen auf - oder baut komplette mobile Krankenhäuser auf. Für seine Verdienste hat Muchow vor neun Jahren schon den Bambi bekommen, in der Kategorie "Stille Helden".
10:50: Fördergeld für Neuenkirchen und Emsdetten
Neuenkirchen bekommt ein Fördergeld von 534.000 Euro von der Bezirksregierung Münster. Mit dem Geld wird die St. Anna-Kirche und der drumherum liegende Kirchring umgestaltet. Die Umbauten sorgen für einen besseren Aufenthalt in dem historischen Ortskern. Auch Emsdetten erhält einen Zuschuss von der Bezirksregierung Münster. Mit 565.000 Euro wird der Ausbau der Fußgängerzone Emsstraße unterstützt.
09:55: Fridays For Future in Münster
In Münster startet heute (23.08) eine 24 Stunden Mahnwache von Fridays for Future. Bis 14 Uhr ist eine Warm-Up-Demo. Danach beginnt vor dem Rathaus die 24 Stunden Mahnwache. Außerdem stellen die Klima-Aktivisten ihre Forderungen für ein klima-neutrales Münster vor. Mehr Infos hier
08:40: Schmitz Cargobull kürzt Wochenarbeitszeit
Der LKW Zulieferer Schmitz Cargobull kürzt ab September bei einigen Mitarbeitern die Wochenarbeitszeit von 40 auf 35 Stunden. Grund ist der aktuelle Konjukturrückgang.
Die Nachfrage nach LKW-Aufliegern ist für einige Industriezweige stark zurückgegangen - zum Bespiel bei Autozulieferern und in der Chemischen Industrie, sagte uns ein Sprecherin von Schmitz Cargobull. Außerdem gilt ein Einstellungsstop für die Standorte Altenberge, Horstmar und Vreden. Im Münsterland beschäftigt Schmitz Cargobull gut 3000 Mitarbeitern. Das Unternehmen möchte so Kurzarbeit vermeiden.
08:00: Messe ABI Zukunft in Osnabrück
In Osnabrück ist heute (23.08.19) und morgen die Berufswahlmesse ABI Zukunft. Mehr als 100 Aussteller informieren über Ausbildungsberufe und Studiengänge. Die Messe ist für Eltern und Kinder und informiert auch über Themen wie Auslandsaufenthalte und die Finanzierung des Studiums. Die Messe ist heute und morgen von 9 bis 13 Uhr in der Sporthalle der Domschule. Ein Podcast zur Messe und weitere Infos hier
06:50: HSG Nordhorn-Lingen verliert Saisonauftakt
Aufsteiger HSG Nordhorn-Lingen ist mit einer Niederlage in die neue Saison gestartet. Im ersten Spiel in der ersten Handball-Bundesliga verlor die HSG mit 21 zu 26 gegen den Bergischen HC.
06:45: Ministerin Schulze in Ahaus
Bundesumweltministerin Schulze aus Münster kommt heute (23.08.19) Nachmittag nach Ahaus. Genauer gesagt nach Graes ins Heimathaus. Sie wird dort mit den Atomkraftgegnern über ihre Ahauser Erklärung sprechen. Darin wird gefordert, dass es keine weiteren Atomtransporte ins Brennelemente-Zwischenlager nach Ahaus gibt.
06:15: Kleinflugzeug nördlich von Osnabrück abgestürzt
Beim Absturz eines Kleinflugzeuges knapp 50 Kilometer nördlich von Osnabrück ist der Pilot ums Leben gekommen. Die einmotorige Cessna stürzte nach Polizeiangaben in Steinfeld in ein Maisfeld. Die Polizei geht davon aus, dass nur der Pilot in dem Flugzeug saß. Zuständig für die Suche nach der Absturzursache ist die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung.
06:00: Gemeinde Recke zieht positive erste Bilanz nach zwei Monaten Mängelmelder-App.
Mit der App schicken die Recker Beschwerden oder Hinweise, zum Beispiel auf wilde Müllkippen mit Ortsangabe und Fotos direkt an die Stadt. 90 sind es bis jetzt, die meisten davon Beschwerden über Müll oder Straßenschäden. Der klare Vorteil ist, dass die Meldungen auch außerhalb der Rathaus-Öffnungszeiten eingehen, heißt es bei der Gemeinde. Auch Mettingen testet die App gerade.