
15:50: Klinikum Osnabrück testet KI bei Darmuntersuchungen
Das Klinikum Osnabrück testet als erstes Krankenhaus in Europa Künstliche Intelligenz.
Bei der Darmspiegelung hilft ein virtueller Beobachter, Vorstufen von Krebs zu entdecken.
Das System ist vergleichbar mit einem Assistenten für den toten Winkel beim Auto.
Steuerung und Verantwortung bleiben beim Fahrer beziehungsweise in diesem Fall beim Arzt.
15:45: Pflegenotstand bremst Kinder-Intensiv-Stationen aus.
Von den sieben Stationen im Münsterland waren Einige in letzter Zeit abgemeldet - wegen Personalmangels.
Dazu gehörten die Kinder- und Jugendklinik in Coesfeld, das Clemenshospital und das Franziskus- Hospital in Münster und die Uni-Klinik, melden die Westfälischen Nachrichten.
Keine Probleme gab es in Ahlen, Bocholt und im Mathias-Spitals in Rheine.
Auch das Christliche Kinderhospital ist bei Notfällen grundsätzlich immer aufnahmebereit und nimmt auch Patienten aus Rheine oder Ibbenbüren auf, hieß es dort auf RADIO RST-Nachfrage.
15:35: B54 bei Münster-Nienberge ab Freitag wieder frei
Die B54 bei Münster-Nienberge ist übermorgen wieder komplett frei.
Die Stadt Münster hat dort den Durchlass für einen Bach vergrößert.
Beim Wolkenbruch vor fünf Jahren hatte ein Rückstau dazu geführt, dass ein Wohngebiet überfutet wurde.
12:50: Landgericht Osnabrück weist Klage nach Bombensprengung ab
Das Landgericht Osnabrück hat eine Klage abgewiesen, bei der es um Schadensersatz nach der Sprengung eines Blindgängers ging.
Die Versicherung eines Hausbesitzers im Osnabrücker Stadtteil Atter hatte geklagt.
Das Haus war beschädigt worden, als im Februar letzten Jahres auf dem Nachbargrundstück die alte Bombe gesprengt wurde.
Das Gericht sah keine Schuld des Grundstückbesitzers.
11:15: Polizeieinsatz in Ibbenbüren
In Ibbenbüren war die Polizei gestern (20.08.19) im Kampf gegen Drogendelikte im Einsatz. Die Polizisten haben dabei ein Firmengelände durchsucht. Der Verdacht richtete sich nicht gegen das Unternehmen sondern gegen einzelne Mitarbeiter, sagte ein Polizeisprecher im RADIO RST-Gespräch. Bei dem Einsatz wurde niemand festgenommen und die Ermittler haben auch keine Drogen gefunden. Die Ermittlungen gehen weiter.
10:45: Stadtwerke Osnabrück befragen die Region
Die Stadtwerke Osnabrück starten eine Umfrage und befragen die Menschen in der Region. Das geht per Mail mit einem Link zur Online-Umfrage. Den Stadtwerken Osnabrück geht es um Informationen darüber, was Menschen von ihnen erwarten, welche Angebote sie nutzen und, wie sie sich informieren. Ab morgen werden die Teilnehmer zufällig angeschrieben.
08:15: Durchsuchungen im Baugewerbe im Osnabrücker Land
Der Zoll Osnabrück hat bei einer großen Razzia im Baugewerbe einen Schaden in Millionenhöhe festgestellt. Die Einsatzkräfte haben 36 Wohnungen und Geschäftsräume in der Stadt und im Landkreis Osnabrück durchsucht. Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten vor, Arbeiter nicht komplett bei der Sozialversicherung angemeldet zu haben. Der Zoll geht davon aus, dass die Beschuldigten mit Scheinfirmen und Scheinrechnungen Schwarzgeld generiert haben, um Schwarzarbeiter zu bezahlen.
06:39: Probleme mit dem RADIO RST-Stream
Aktuell gibt es Probleme mit unserem RADIO RST-Stream. Unsere Techniker wissen Bescheid und kümmern sich darum, dass unser Stream schnellstmöglich wieder wie gewohnt abzurufen ist. Wir entschuldigen uns für die technischen Probleme.
06:25: Windkraftanlagen in der Region
Die RADIO RST-Region ist beim Ausbau von Windkraftanlagen Vorbild für andere Gegenden Deutschlands. Nur der Kreis Paderborn hat in NRW mehr Windräder als der Kreis Steinfurt. Einen Antragsstau - den Wirtschaftsminister Altmaier bemängelt - gibt es bei uns nicht. Alleine im Kreis Steinfurt liefern mehr als 300 Windräder Strom. Kritik kommt von Naturschutzbund NABU im Kreis Steinfurt. Windräder seien schlecht für den Artenschutz. Die Anlagen stehen demnach zu nah an Naturschutzgebieten. Vögel und Fledermäuse werden durch die Rotorblätter getötet. Die überlebenden Tiere werden vertrieben.
06:15: Münster hat die höchsten Müllgebühren in NRW
Münster kassiert unter den fast 400 Städten und Gemeinden in NRW weiter die höchsten Müll-Gebühren. Das steht in der aktuellen Studie vom Bund der Steuerzahler. Unter den preiswertesten Orten in NRW sind Emsdetten, Steinfurt, Laer, Ibbenbüren, Ochtrup und Lotte. Bei den Abwassergebühren gehören Ochtrup, Neuenkirchen und Mettingen zu den preiswertesten Orten. Am teuersten ist Abwasser in Tecklenburg.