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Pumpwerke Ibbenbüren: Schäden durch falsche Entsorgung vermeiden
© Stadt Ibbenbüren
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Pumpwerke Ibbenbüren: Schäden durch falsche Entsorgung vermeiden

In Ibbenbüren belasten falsche Abfälle die Kanalisation und führen zu teuren Schäden. Die Stadt Ibbenbüren betreibt 23 öffentliche Pump-Werke.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.12.2025 08:23

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Die Stadt Ibbenbüren betreibt 23 öffentliche Pumpwerke, die das unverzichtbare Rückgrat der Stadtentwässerung bilden. Sie sorgen dafür, dass Abwasser zuverlässig durch die Kanäle fließt, auch wenn das Gelände keine natürliche Ableitung über die Schwerkraft zulässt. Doch diese Technik gerät oft an ihre Grenzen, wenn unbedacht Dinge in Toiletten oder Abflüsse gelangen, die dort nichts verloren haben.

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Wie Pumpwerke funktionieren und warum sie unverzichtbar sind

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Pumpwerke heben Abwasser auf ein höheres Niveau, um es in Richtung Kläranlage in Püsselbüren zu transportieren. Ohne diese Technik wären Straßen und Keller bei Starkregen schnell überflutet. Die Anlagen bestehen aus leistungsstarken Pumpen und Rechenanlagen, die grobe Verschmutzungen herausfiltern. Doch Feucht- und Babytücher, Fett und andere Stoffe können die Pumpen blockieren und Kanäle verstopfen. Diese sogenannten „Verzopfungen“ führen zu teuren Reparaturen, zusätzlicher Wartung und im schlimmsten Fall zu Überflutungen.

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Was gehört in die Toilette – und was nicht?

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In die Toilette gehören nur Urin, Fäkalien und Toilettenpapier. Der Merkspruch lautet: pee, po and paper – der Rest gehört nicht in die Toilette. Feuchttücher, Windeln, Wattestäbchen, Hygieneartikel, Medikamente oder Küchenreste gehören in den Restmüll. Fette und Öle sollten in ein Glas oder den Biomüll gegeben werden, niemals ins Spülbecken.

Wer diese Regeln beachtet, schützt die Technik, die Umwelt und spart der Stadt sowie den Gebührenzahlerinnen und -zahlern hohe Kosten. Ein achtsames Spülen macht einen großen Unterschied.

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