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Psychiatrie für mutmaßlichen Brandstifter beantragt
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Psychiatrie für mutmaßlichen Brandstifter beantragt

Im Fall der Brandstiftung in einem Mehrfamilienhaus in Emsdetten geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass der mutmaßliche Täter schuldunfähig ist.

Veröffentlicht: Freitag, 24.04.2020 13:22

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Die Staatsanwaltchaft Münster hat beantragt, dass der 33-Jährige in die Psychiatrie kommt. Der Mann sei seit Jahren psychisch krank und gefährlich für andere, sagte ein Sprecher. Die Ermittler verdächtigen den 33-Jährigen, Anfang Januar Feuer in einem Mehrfamilienhaus in Emsdetten gelegt zu haben. Vermutliche habe er geplant, sich selbst zu töten. Dabei habe er in Kauf genommen, dass möglicherweise Bewohner sterben. Drei Menschen hatten eine Rauchgasvergiftung.


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In Fällen von Selbsttötung berichtet RADIO RST zurückhaltend und geht nicht näher auf Details ein. Das sieht der Pressekodex vor, dem wir verpflichtet sind. Eine ausführliche Berichterstattung erhöht das Risiko für Nachahmungen. Menschen mit Suizid-Gedanken empfinden ihre Lebenssituation als ausweglos. Bei Beratungsstellen gibt es Hilfe und Unterstützung, auch für Angehörige und Freunde von Betroffenen. Die Telefonseelsorge berät anonym, kostenfrei und 24 Stunden am Tag unter diesen Nummern: 0800/ 111 0 111, 0800/ 111 0 222 und 116 123. Der Kontakt ist auch per E-Mail oder Chat möglich. Das muslimische Seelsorge-Telefon ist unter der Nummer 030/ 443 509 821 zu erreichen. Weitere Informationen für Betroffene und Angehörige, auch zu Selbsthilfegruppen, gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizid-Prävention.

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