
Parken in Münster wird teurer: Neue Gebühren ab Januar
Ab Januar gelten höhere Parkgebühren in Münster. Wer mit dem Auto in die Stadt kommt, sollte sich auf höhere Kosten einstellen – egal ob auf der Straße oder im Parkhaus. Die Stadt möchte damit die Straßen entlasten und mehr Menschen dazu bewegen, die Parkhäuser zu nutzen.
Was ändert sich beim Parken in Münster?
Die zentrale Parkzone I, die bisher den Bereich rund um Schlossplatz und Stadtgraben umfasst, wird größer. Neu dazu kommen das Bahnhofsumfeld und angrenzende Straßen wie die Von-Vincke-Straße und Hafenstraße. In dieser Zone kostet das Parken künftig 3,50 Euro für die erste Stunde. Jede weitere halbe Stunde schlägt mit 1,50 Euro zu Buche. Das ist deutlich teurer als bisher und gleichzeitig immer noch günstiger als in Städten wie Düsseldorf, wo man bis zu 5,40 Euro pro Stunde zahlt.
Parkhäuser sind günstiger
Wer lieber im Parkhaus parkt, zahlt dort ab Januar 2026 drei Euro für die erste Stunde. Jede weitere Stunde kostet 2,50 Euro. Die Parkhäuser sind damit günstiger als das Parken auf der Straße. Besonders praktisch für Besucherinnen und Besucher sind die zentral gelegenen Parkhäuser wie am Stadthaus oder Cineplex. Einige Parkhäuser, etwa am Coesfelder Kreuz, bleiben von der Preiserhöhung ausgenommen.
Auch Wohnmobilstellplätze teurer
Auch für Wohnmobil-Reisende gibt es Änderungen. Stellplätze wie am Hallenbad Ost kosten ab Januar 18 Euro pro Tag. Die maximale Parkdauer liegt bei 48 Stunden. Münster orientiert sich hier an anderen Städten wie Dresden oder Köln, wo ähnliche Preise gelten. Der höhere Tarif berücksichtigt den Platzbedarf und die Verwaltungskosten für Wohnmobile.