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Eine Luftaufnahme von Osnabrück und ein Plakat auf dem Start-up steht.
Nirgendwo in Niedersachsen gibt es so viele Start-ups im Vergleich zur Einwohnerzahl wie in Osnabrück.
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Osnabrück ist Niedersachsens Start-up-Hauptstadt

Osnabrück bleibt Start-up-Hauptstadt in Niedersachsen  und verzeichnet die höchste Gründungsdichte im gesamten Bundesland. Vor allem die Hochschule Osnabrück fördert junge Unternehmer mit gezielten Programmen wie der Initiative RISE.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.06.2026 03:26

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Unterstützung durch die Hochschule Osnabrück

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Osnabrück ist die Schmiede für innovative Ideen in der Region. Im Vergleich zur Einwohnerzahl gibt es hier so viele Start-ups wie nirgendwo sonst in Niedersachsen und besonders viele im Bereich der Landwirtschaft. Die Hochschule Osnabrück spielt dabei eine zentrale Rolle, indem sie ihre Studierenden aktiv zum Gründen motiviert. Mit der Initiative RISE („Room for Innovation and Student Empowerment“) werden angehende Unternehmer von der ersten Idee bis zur Gründung begleitet. Den Studierenden stehen dabei kostenlose Coachings und eine Werkstatt mit 3D-Druckern zur Verfügung. So können sie direkt auf dem Campus erste Prototypen für ihre Produkte entwickeln.

Im RISE geht es außerdem darum, den Studierenden die richtige Haltung zum Gründen zu vermitteln, erklärt die Co-Projektleiterin, Professorin Karin Schnitker:„Überhaupt sich etwas zuzutrauen. Also einige Studierende haben gar nicht das Selbstvertrauen, dass man das auch schon in den Jungen dann so denken kann. Aber vor allem geht es darum, dass Lösungsfindung meistens nicht der eine super Blitzgedanke ist, sondern man muss sich das vorstellen wie so eine Acht. Das heißt also immer, man entwickelt was, man testet es, man entwickelt es weiter.“ 

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Vom Studenten zum eigenen Chef

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Das Studium gilt als perfekte Zeit für eine Unternehmensgründung, da Gründer hier auf ein riesiges Netzwerk an Wissenschaftlern zugreifen können. Ein Beispiel für diesen Erfolg ist der junge Gründer Henry, der die Physiotherapie-App „Trainback“ entwickelt hat. Ihm fielen während seiner Ausbildung lange Wartezeiten auf, was ihn zur Suche nach einer digitalen Lösung bewegte. Heute arbeitet er neben seinem Studium an der Hochschule Osnabrück intensiv an seinem Start-up. Für ihn ist die Arbeit an der eigenen Idee keine Last, sondern eine echte Leidenschaft. In Osnabrück trauen sich immer mehr junge Menschen diesen Schritt zu.

„Ja, also ich glaube, wenn man irgendwie was gefunden hat, wofür man brennt, dann glaube ich, fällt einem das relativ leicht. Also natürlich hat man viel zu tun, man muss fürs Studium natürlich viel lernen, aber ich glaube, wenn man da irgendwie was gefunden hat, was einen nicht loslässt, dann ist das keine Arbeit, sondern einfach irgendeine Leidenschaft, wo man sich sehr, sehr gerne beschäftigt“, erzählt Henry, Gründer von Trainback.

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Wirtschaftliche Bedeutung für die Region

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Die IHK hat Osnabrück aufgrund der hohen Dynamik bereits zur Start-up-Hauptstadt gekürt. Neben der Hochschule helfen sogenannte Akzeleratoren den jungen Firmen mit Geld, Räumen und Netzwerken beim Wachsen. Ein wichtiges Beispiel ist das „Seedhouse“, in dem Start-ups eng mit Partnern aus der freien Wirtschaft zusammenarbeiten. Erfolgreiche Firmen wie „VisioLab“ oder „doinstruct“ zeigen, dass aus kleinen Ideen schnell echte Arbeitgeber mit vielen Beschäftigten werden können. Diese neuen Unternehmen sichern langfristig die wirtschaftliche Stärke und schaffen moderne Arbeitsplätze in der Region.

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