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Streit ums Lok-Viertel beendet
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Streit ums Lok-Viertel beendet

VW und das Land Niedersachsen haben den Streit um das Lok-Viertel in Osnabrück beigelegt. Damit kann das Projekt mit rund 2.000 Wohnungen weitergehen.

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Osnabrück: Einigung im Streit mit VW um das Lok-Viertel

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Ein großes Hindernis für das Lok-Viertel in Osnabrück ist ausgeräumt. Volkswagen, das Land Niedersachsen und weitere Beteiligte haben ihren Streit beigelegt. Damit kann eines der größten Stadtentwicklungsprojekte der Stadt weiter vorankommen. Der Fall aus Osnabrück zeigt einen Konflikt, der auch anderswo immer wieder auftaucht: Städte brauchen dringend neue Wohnungen. Gleichzeitig arbeiten große Werke oft auch nachts. Wo beides eng nebeneinanderliegt, wächst die Gefahr von Streit über Lärm, Nachtarbeit und den Schutz bestehender Standorte. Genau darum ging es am geplanten Lok-Viertel. Auf dem Gelände des früheren Güterbahnhofs sollen rund 2.000 Wohnungen entstehen. Volkswagen zog gegen den Bebauungsplan vor Gericht, weil der Konzern Nachteile für den benachbarten Standort befürchtete. Im Kern stand die Sorge, dass neue Nachbarn sich später über nächtlichen Lärm beschweren und dadurch Druck auf den Werksbetrieb entsteht.

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Land Niedersachsen spielte Schlüsselrolle

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Die Beteiligten haben einen Kompromiss gefunden. Nach Angaben der SPD-Ratsfraktion hat Ministerpräsident Olaf Lies sich persönlich in die Gespräche eingeschaltet. Dabei spielte auch eine Rolle, dass das Land Niedersachsen Gesellschafter von Volkswagen ist und damit politischen Einfluss einbringen konnte. Details der Einigung sind bislang nicht öffentlich bekannt. Für Osnabrück gilt das Lok-Viertel als zentrales Zukunftsprojekt mit neuen Wohnungen, Arbeitsplätzen und einem neuen Stadtquartier. Der Streit macht zugleich deutlich, wie schwierig es vielerorts ist, Wohnungsbau, Lärmschutz und Industrieinteressen miteinander zu verbinden.

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