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Bombenräumung Lokviertel
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Bombenräumung Lokviertel

Im Lokviertel in Osnabrück müssen am 31. Mai knapp 1.600 Menschen aus ihren Wohnungen. Grund sind zwei Verdachtspunkte im Evakuierungsgebiet.

Veröffentlicht: Freitag, 15.05.2026 09:36

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Osnabrück: Bombenräumung im Lokviertel am 31. Mai

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Im Osnabrücker Lokviertel steht am Sonntag, 31. Mai, der nächste Großeinsatz an. An diesem Tag prüfen Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes zwei Verdachtspunkte und machen mögliche Bomben unschädlich. Deshalb müssen 1.594 Menschen ihre Wohnungen und Häuser rechtzeitig verlassen. Die Stadt Osnabrück hat die Nachsondierungen im Lokviertel abgeschlossen. Jetzt schauen sich die Fachleute noch zwei auffällige Stellen genauer an. Dafür räumt die Stadt das Gebiet am 31. Mai. Weil die Verdachtspunkte vermutlich kleiner sind als bei früheren Einsätzen, bleibt auch der Evakuierungsradius kleiner. Für Betroffene gilt: Sie müssen Ihr Zuhause am 31. Mai bis 9 Uhr verlassen haben. Nach Einschätzung der Fachleute handelt es sich wahrscheinlich um Kampfmittel mit einem Gewicht von etwa 50 Kilo. Dadurch fällt die mögliche Gefahr geringer aus als bei den vergangenen Maßnahmen. Das Marienhospital, das Christliche Kinderkrankenhaus und der Hauptbahnhof Osnabrück liegen nicht im Evakuierungsgebiet. Trotzdem sind Einschränkungen im Bahnverkehr möglich, weil Gleise rund um das Gebiet betroffen sind.

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Organisatorisches zur Evakuierung

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Wer nicht bei Freunden oder Verwandten unterkommt, kann das Evakuierungszentrum in der Gesamtschule Schinkel nutzen. Die Stadt empfiehlt jedoch, wenn möglich privat unterzukommen. Wichtig ist: Die Evakuierung gilt für alle Betroffenen verbindlich. Sie dürfen nicht im Gebiet bleiben - auch nicht auf eigenes Risiko. Wer sich am 31. Mai 2026 nach 9 Uhr noch dort aufhält, muss mit einem Bußgeld von 300 Euro rechnen. Eine Karte des Evakuierungsgebietes, eine Liste aller betroffenen Adressen und weitere Informationen in mehr als zehn Sprachen gibt es hier. Aktuelle Hinweise der Stadt Osnabrück gibt es hier. Bei Fragen hilft außerdem die Hotline unter 0541 323-4490 montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr. Wer einen Krankentransport braucht, meldet sich frühzeitig unter 0541 323-4455.


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