
Unter dem Motto „Was wäre, wenn Du ein Leben retten könntest?“ läuft am UKM eine Aktionswoche zur Organspende. Anlass ist der bundesweite Tag der Organspende am Samstag (07.06.). Im Fokus stehen bewegende Geschichten von Organspender:innen und -empfänger:innen und medizinische Hintergründe. Höhepunkt ist ein Infostand am Samstag in Münsters Innenstadt.
Persönliche Schicksale und medizinische Aufklärung
Zwei eindrucksvolle Geschichten zeigen die unterschiedlichen Facetten der Organspende:
- Sophie Schober (29): Eine junge Journalistin, die durch die Lebendnierenspende ihres Vaters eine zweite Chance auf Leben erhielt. Ihre Geschichte wird in einem Video und im UKM-Podcast „Risiko und Nebenwirkung“ erzählt.
- Valentina: Eine vierfache Mutter, deren Familie nach ihrem plötzlichen Tod die Entscheidung traf, ihre Organe zu spenden und so anderen das Leben zu retten.
Am Samstag, den 07. Juni, stehen die Organspendebeauftragten des UKM sowie transplantierte Patient:innen von 11 bis 14 Uhr in der Stubengasse in Münster für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
Hintergrund zur Organspende
In Deutschland warten derzeit mehr als 8.200 Menschen auf ein lebensrettendes Organ. Letztes Jahr gab es jedoch nur rund 3.000 Organspenden. Obwohl die Bereitschaft zur Organspende hoch ist, besitzt weniger als die Hälfte der Menschen einen Organspendeausweis. Mit der Aktionswoche möchte das UKM einen Beitrag leisten, um die Entscheidung für oder gegen eine Organspende bewusst und informiert zu treffen.
Weitere Informationen: UKM Organspende