
Städte wie Osnabrück machen am Sonntag mit beim Tag gegen Gewalt an Mädchen und Frauen. Seit 2012 gibt es die weltweite Kampagne „One Billion Rising“ – zu Deutsch: „Eine Milliarde steht auf“ mit ihren Aktionen am 14. Februar als Zeichen gegen Gewalt und Ausdruck kollektiver Stärke und globaler Solidarität über alle Grenzen hinweg. Menschen tanzen gemeinsam auf öffentlichen Plätzen, um sich solidarisch zu zeigen.
Tanzen geht diesmal nicht
In Osnabrück wird an diesem Tag eigentlich auf dem Nikolaiort getanzt. „Das muss dieses Jahr pandemiebedingt ausfallen,“ heißt es in einer Mitteilung der Stadt. Das sei jedoch kein Grund, nicht auf diesen Tag hinzuweisen. „Wir rufen besonders in diesem Jahr zu noch mehr Solidarität und Achtsamkeit im Miteinander auf“, betont Osnabrücks Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. Die Gleichstellungsbeauftragte Katja Weber-Khan fügt hinzu: „Denken Sie nicht nur mit Blumen am Valentinstag an Ihre Liebsten. Blumen allein reichen nicht. Lassen Sie uns vielmehr gemeinsam hinschauen und der Gewalt entschieden entgegentreten!“