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NWL kritisiert Ausfall der Abendfahrten des RE7 zwischen Münster und Rheine
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NWL kritisiert Ausfall der Abendfahrten des RE7 zwischen Münster und Rheine

Der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) kritisiert den privaten Bahnbetreiber National Express. Er habe Fahrten des RE7 zwischen Münster und Rheine im Alleingang gestrichen. 

Veröffentlicht: Donnerstag, 19.12.2024 05:44

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Der Regionalexpress 7 (RE7) zwischen Münster und Rheine fährt nur noch bis circa 22 Uhr. Der private Bahnbetreiber National Express hatte das angekündigt. Jetzt teilt der NWL mit, dass dieser Schritt „ohne Zustimmung der Aufgabenträger go.Rheinland, VRR und NWL“ erfolgt ist. „Wir möchten klarstellen: Die Angebotsreduktionen auf den Linien RE 6 und RE 7 sind nicht Teil der getroffenen Vereinbarung der Fahrplanreduzierung zwischen den Aufgabenträgern und den Eisenbahnverkehrsunternehmen für einen zuverlässigen Betrieb. Die Aufgabenträger stimmten allen geplanten Angebotsreduktionen nur unter folgenden Voraussetzungen zu: Ausreichender Vorlauf in der Fahrgastinformation, damit sich die Fahrgäste auf die Reduzierung einstellen und ihre Fahrten planen können. Ein durchdachtes Ersatzkonzept, das verlässliche alternative Fahrtmöglichkeiten bietet“, schreibt der NWL weiter in einer Pressemitteilung.

Bisher fehle ein tragfähiges Ersatzkonzept. Es sei für die Fahrgäste inakzeptabel, wenn die Züge am Abend ausfallen. Matthias Goeken, Vorsitzender der NWL-Verbandsversammlung, erklärt: "Diese Reduzierung ist eine massive Schlechterstellung des ländlicheren Raums. Ein solch unabgestimmtes Vorgehen können wir nicht hinnehmen. Der NWL als Aufgabenträger muss bei solchen Entwicklungen früher und besser einbezogen werden, um Planungssicherheit und Verlässlichkeit für die Fahrgäste zu gewährleisten."

Nach Informationen der Westfälischen Nachrichten weist National Express die Vorwürfe zurück. 

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