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Kleine Industrie-Anlage mit Schornstein im Grünen vor locker bewölktem Himmel
© pxhere
Förderprogramm vom Land hilft Firmen, mit naturnahen Lösungen gegen Schäden durch Klimawandel vorzubeugen.
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NRW-Klimaförderung für Firmen

Hitze, Dürre, Starkregen - NRW fördert kleine und mittlere Unternehmen und kommunale Versorger beim Schutz ihrer Standorte mit naturbasierten Lösungen. Jetzt informieren!

Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 14:51

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Neue Fördermaßnahmen für klimaresiliente Unternehmen in NRW

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Die Sommer werden heißer, die Regenfälle extremer - und das spüren Unternehmen zunehmend am eigenen Standort. Überschwemmte Lagerhallen, ausgedörrte Grünflächen oder überhitzte Produktionsstätten: Der Klimawandel ist längst in der Unternehmensrealität angekommen. Mit der Fördermaßnahme „Klimaanpassung.Unternehmen.NRW" unterstützen das Land Nordrhein-Westfalen und die EU kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und kommunale Versorger dabei, ihre Standorte und technischen Anlagen fit für die Zukunft zu machen. Der Ansatz ist dabei bewusst naturbasiert: Statt auf rein technische Lösungen zu setzen, stehen Maßnahmen im Mittelpunkt, die mit Grün, Boden und Wasser arbeiten - und dabei gleichzeitig die Biodiversität stärken. Denn was der Natur nützt, schützt auch den Betrieb.

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Förderfähige Maßnahmen gegen Hitze, Dürre und Starkregen

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Ob ein begrüntes Dach, das im Sommer kühlt und bei Starkregen Wasser zurückhält, oder eine entsiegelte Fläche, die Regenwasser versickern lässt - die Möglichkeiten sind vielfältig. Ziel der Förderung ist es, wirtschaftliche Aktivitäten langfristig zu sichern und Unternehmen in NRW zukunftsfähig aufzustellen. Konkret fördert das Programm zum Beispiel Dach- und Fassadenbegrünungen mit heimischen Arten und Retentionsdächer (Blau-/Gründächer), Dächer also, die Regenwasser gezielt zurückhalten. Baumrigolen, Baum- und Strauchpflanzungen oder Streuobstwiesen bringen Grün dorthin, wo bisher Asphalt dominierte. Wer versiegelte Flächen öffnen und Regenwasser durch Mulden oder bewachsene Gräben versickern lassen möchte, kann auch dafür Förderung bekommen. Zisternen und Retentionsflächen zur Regenwasserspeicherung und -nutzung gehören ebenso dazu wie Maßnahmen zum naturbasierten Hochwasser- und Starkregenschutz - etwa Notwasserwege oder naturnahe Ableitungen. Außerdem sind Windschutzhecken aus heimischen Arten, außenliegender Sonnenschutz und naturnah gestaltete, oberirdische Gewässerzuleitungen förderfähig. Dabei muss es nicht immer eine einzelne Maßnahme sein: Auch Kombinationen mehrerer Bausteine sind ausdrücklich erwünscht - und oft besonders wirkungsvoll.

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Neu seit diesem Monat: Stärkung der öffentlichen Wasserversorgung

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Eine wichtige Neuerung seit einer Woche (05.03.): Das Programm fördert jetzt auch Maßnahmen, die die öffentliche Trinkwasserversorgung stärken, denn steigende Temperaturen und anhaltende Trockenperioden setzen nicht nur Unternehmen, sondern auch die Wasserinfrastruktur zunehmend unter Druck. Kommunale Versorger können ab sofort zum Beispiel Fördergeld für die Erstanschließung von Außenbereichen beantragen oder neue Wasserressourcen erschließen - etwa durch neue Brunnen oder Quellfassungen. Auch der Bau zusätzlicher Pumpwerke und Trinkwasserspeicher, neue Verbundleitungen und Hauptleitungen zur Netzstärkung und die Einrichtung öffentlicher Trinkbrunnen zur kostenlosen Wasserbereitstellung werden bezuschusst. Überall profitiert die Allgemeinheit. Wer die genauen Förderdetails, Antragswege und Bewerbungsfristen erfahren möchte, findet alle Informationen in den offiziellen Programminformationen des Landes NRW - einfach nach „Klimaanpassung.Unternehmen.NRW" suchen.

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