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Notarzt per Video-Stream in den Krankenwagen schalten
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Notarzt per Video-Stream in den Krankenwagen schalten

Heute (11.02.20) geht es in Düsseldorf um die Notarztversorgung, auch bei uns in der RADIO RST-Region. Die Zukunft sind demnach sogenannte Telenotärzte.

Veröffentlicht: Montag, 10.02.2020 14:00

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Heute ist Europäischer Tag des Notrufs 112. In Düsseldorf geht es um die medizinische Versorgung der ländlichen Gegenden von NRW mit dem sogenannten Telenotarztsystem. Gesundheitsminister Laumann aus Riesenbeck trifft sich dafür mit Vertretern der Krankenkassen, der Ärzte und der Städte und Gemeinden. Doch was macht so ein Telenotarzt überhaupt und was bedeutet so eine Versorgung für uns?

Es geht darum, die Notärzte in der Region zu entlasten. Rufst du die 112, kommt auch künftig ein Rettungswagen mit Rettungssanitätern, die sich um dich oder deine Lieben kümmern. In NRW sind das mindestens zwei Menschen. Einer auch als Fahrer, der andere als Transportführer. Bei Lebensgefahr wird dazu ein Notarzt hinzugerufen, welcher zum Beispiel von einem Sanitäter gefahren wird. Genau hier ist das Problem, häufig gibt es zu wenige Notärzte. Um die Kräfte der verfügbaren Ärzte optimal zu nutzen, wurde das Telenotarztsystem in Aachen entwickelt. So ist der Arzt in der Lage, über eine Kamera und ein Headset von seiner Zentrale aus live zu den Patienten geschaltet zu werden. Für den Arzt bedeutet das: Er fährt nicht so viel herum und spart dadurch Zeit. Für die Sanitäter bedeutet das: Sie haben mehr Handelsfreiraum und Unterstützung. Denn nicht alle Notfallassistenten und Sanitäter haben das Recht, ohne ärztliches Back Up alle Medikamente anwenden.

Der Arzt ist mit dem Rettungswagen vernetzt und gibt Behandlungsempfehlungen. Außerdem hat der Arzt die Möglichkeit, die Vitalwerte in Echtzeit am Computer zu überprüfen. Für die Patienten heißt das im Idealfall: Mehr Menschen werden in kürzerer Zeit noch besser versorgt. In Gegenden wie in Bayer ist das System schon erprobt. NRW-Gesundheitsminister Laumann aus Riesenbeck möchte heute den Grundstein dafür legen, dass es flächendeckend auch in NRW kommt.


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