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Schulkinder in einer alternativ wirkenden Lernsituation mit schuluntypischen Tischen, Stühlen und Lernmaterialien. Alle schauen auf etwas, das sich außerhalb des Bildes befindet.
© pxhere
Freie Schule Steinfurter Land soll Schullandschaft im Kreis Steinfurt um alternatives Angebot bereichern.
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Neue freie Schule Steinfurt

Im Kreis Steinfurt ist eine neue freie Schule geplant. Die Initiative will ab 2027 eine Bildungsalternative von Klasse 1 bis zum Abitur schaffen.

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Neue freie Schule im Steinfurter Land geplant

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Im Kreis Steinfurt nimmt eine neue Schulidee Form an: Die Initiative Freie Schule Steinfurter Land will eine Schule von der 1. bis zur 13. Klasse aufbauen. So könnte in der Region neben der Freien Schule Tecklenburger Land in Ibbenbüren ein zusätzliches Angebot für Familien entstehen, das individuelles Lernen, Mitbestimmung und Gemeinschaft stärker in den Mittelpunkt rückt. Hinter dem Projekt steht der Förderverein Freie Schule Steinfurter Land e. V.. Geplant sind eine Grundschule und eine integrierte Gesamtschule bis zum Abitur. Den Antrag auf Genehmigung will die Initiative bis zum Jahresende einreichen. Wenn alles nach Plan läuft, soll die Schule nach den Sommerferien 2027 starten. Im Zentrum des Konzepts stehen Kinder und Jugendliche mit ihren ganz unterschiedlichen Stärken, Interessen und Lerngeschwindigkeiten. Die Initiative setzt auf eine Schule, die mehr Raum für selbstständiges Lernen schafft und Gemeinschaft bewusst stärkt.

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Lernen mit mehr Freiraum

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Das pädagogische Konzept wächst derzeit weiter. Vorgesehen sind Freiarbeit, projektorientierter Unterricht und mehr Mitbestimmung im Schulalltag. Die Schule soll besonders Kinder im Blick haben, die unterschiedlich lernen, Reize anders verarbeiten oder in klassischen Schulstrukturen nur schwer ihren Platz finden. Dazu gehören Kinder, die mehr Ruhe brauchen, mehr Bewegung im Alltag benötigen oder besser lernen, wenn sie Inhalte praktisch und im eigenen Tempo erschließen. Gleichzeitig orientiert sich die Schule an den Bildungszielen des Landes Nordrhein-Westfalen. Alle staatlich anerkannten Schulabschlüsse bis hin zum Abitur sollen möglich sein. Auch bei der Organisation geht es voran. Erste Gespräche mit der Bezirksregierung und mehreren Kommunen liefen nach Angaben der Initiative konstruktiv. Parallel sucht das Team nach einem passenden Standort. Besonders interessant bleiben Gebäude entlang der Bahnstrecke Münster-Enschede, damit Familien aus dem gesamten Steinfurter Land die Schule gut erreichen können. Erste Objekte hat die Initiative schon besichtigt.

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Erstes Treffen am 26. August 2026 in Burgsteinfurt

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Zum ersten öffentlichen Plenum lädt die Initiative für Mittwoch, den 26. August 2026, 20:00 Uhr, ins DRK Familienzentrum Burgsteinfurt ein. Dort soll es um den aktuellen Stand, die nächsten Schritte und Möglichkeiten zum Mitgestalten gehen. Das Treffen richtet sich an Familien, pädagogische Fachkräfte und alle, die das Projekt ehrenamtlich oder finanziell unterstützen möchten. Auch danach soll es regelmäßig weitergehen: Ein öffentliches Plenum ist einmal pro Monat geplant. Zusätzlich bereitet die Initiative ab August Informationsveranstaltungen in Kindertagesstätten der Region vor. So soll das Schulprojekt früh bekannt werden und möglichst viele Familien im Steinfurter Land erreichen. Die Freie Schule Steinfurter Land versteht sich als Ergänzung zur bestehenden Schullandschaft. Entstehen soll ein Lernort, an dem Kinder ihre Stärken entfalten, Verantwortung übernehmen und mit Freude lernen, heißt es bei der Initiative.

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