
In Rheine greift eine neue Betrugsmasche am Telefon um sich. Die Polizei weiß bis jetzt von sieben Fällen. Bei der neuen Masche setzen die Täter besonders auf Plausibilität.
Betrüger schaffen eine real wirkende Situation
Ein angeblicher Mitarbeiter der Sparkasse Rheine gibt am Telefon vor, eine vierstellige Geldforderung zu bearbeiten. Er wolle sich nur rückversichern. Um das noch glaubhafter zu machen, verbindet er mit einem angeblichen Kollegen, der schließlich sagt, die Sache komme ihm komisch vor und sei sicher ein Fall für die Polizei. Er verbindet direkt mit der angeblichen Polizei, tatsächlich jedoch mit einem weiteren Komplizen. Dieser rät dazu, das Konto zu sperren und verbindet angeblich wieder mit der Bank, damit alles notwendige schnell gehe. Dann ist der erste Täter wieder am Telefon und erfragt alle persönlichen Daten, angeblich, um das Konto schnell zu sperren.
Polizei: "Niemals sensible Daten am Telefon weitergeben!"
Alles ist darauf angelegt, den Angerufenen eine reale Situation vorzuspiegeln, um an die Kontoverbindung heranzukommen. Dazu die echte Polizei: Egal wer anruft, geben Sie in keinem Fall persönliche Kontodaten preis. Melden Sie sich bei der für Sie zuständigen Polizeibehörde und bringen Sie die Sachverhalte zur Anzeige. Seien Sie besonders sensibel, wenn es um persönliche Daten geht.“