Neue Anklage im Missbrauchskomplex von Münster

Die Staatsanwaltschaft Dresden hat im Missbrauchsfall von Münster einen 54-Jährigen aus Sachsen angeklagt. Dem Mann wird vorgeworfen, in 14 Fällen Kinder sexuell missbraucht zu haben. Dazu kommen noch mehrere Fälle von Anstiftung, Anschaffung und Besitz von Kinderpornografie.

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Der Mann aus Pirna hat sich laut Anklage zwischen 2015 und 2019 mehrfach an einem zu den Taten 10- bis 14-Jährigen vergangen. Er hat dem Jungen Pornos, so der Vorwurf, Pornos gezeigt, ihn zu sexuellen Handlungen motiviert und dabei heimlich gefilmt. 2019 hat er mehrmals einen neun Jahre alten Jungen missbraucht, sagt die Staatsanwaltschaft.

Im Zusammenhang mit dem Missbrauchskomplex von Münster hat es schon in mehreren Bundesländern Festnahmen gegeben, auch in Dresden und Pirna. Es laufen Verfahren gegen mindestens 20 Beschuldigte. Ein Mann aus Schleswig-Holstein ist schon zu drei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

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