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NATO erhält Westfälischen Friedenspreis in Münster
© Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe e.V.
Hoher Besuch in Münster: Nicht nur NATO-Generalsekretär Mark Rutte kam für die Verleihung des Friedenspreises nach Münster, sondern auch Bundeskanzler Friedrich Merz
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NATO erhält Westfälischen Friedenspreis in Münster

Die Nato wird heute im Historischen Rathaus in Münster für ihren Beitrag zur europäischen Friedensordnung ausgezeichnet. Bundeskanzler Friedrich Merz hält die Laudatio.

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NATO-Generalsekretär Mark Rutte nimmt den internationalen Preis des Westfälischen Friedens um 16 Uhr entgegen. Der Preis ist mit insgesamt 100.000 Euro dotiert. Die zweite Hälfte des Preisgeldes, 50.000 Euro, geht als Jugendpreis an die Dortmunder Initiative socioMovens. Sie unterstützt Projekte in Mittel- und Osteuropa.

Für die Verleihung hatte sich hoher Besuch angekündigt: Bundeskanzler Merz reiste mit dem Regierungsflieger zum FMO in Greven, um später in Münster die Laudatio auf die NATO zu halten. Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst kam für die Verleihung des Friedenspreises nach Münster.

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Bundeskanzler Merz verteidigt Friedenspreis für die NATO

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NATO erhält Westfälischen Friedenspreis in Münster
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Bundeskanzler Merz betonte in seiner Rede die Relevanz der NATO für die Friedenssicherung in Europa.
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"Du hältst die NATO in fordernder Zeit zusammen," sagte Bundeskanzler Merz in seiner Laudatio gerichtet an den NATO-Generalsekretär. Merz betonte, die NATO sichere den Frieden. Schon als bekannt wurde, der Preis würde an die NATO gehen, regte sich Protest. Deswegen verteidigte Merz bei seinem Besuch in Münster die Verleihung des Preises an die NATO: „Ein Friedenspreis für eine Militärallianz - das erscheint auf den ersten Blick widersprüchlich,“ sagte Merz schon beim Besuch des Deutsch-Niederländischen Corps, tatsächlich sei es folgerichtig. Die NATO sei seit drei Generationen die tragende Säule der euro-atlantischen Friedensordnung. „Sie schützt unsere Freiheit.“

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Sicherung des Friedens vor allem mit Blick auf die Ukraine

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Als größte Gefährdung des Friedens in Europa sieht Merz den Krieg Russlands in der Ukraine. Er betonte, Russland müsse diesen Krieg beenden - in gemeinsamen Gesprächen mit der Ukraine. Einen Frieden über ihre Köpfe hinweg, seit nicht möglich. Gleichzeitig betonte Merz in Richtung Ukraine noch einmal: "Auf unsere Hilfe kann sie zählen."

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Proteste rund um das Rathaus

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Rund um das Rathaus und auf dem Domplatz hatten sich viele Demonstrierenden versammelt. Sie sind nicht damit einverstanden, dass es einen Friedenspreis für ein Militärbündnis gibt. Als Gegenaktion hatte sich darum auch ein neuer Verein gegründet, der vor einer Woche den Alternativen Friedenspreis verlieh: an den Verein "Connection" aus Offenbach, der Kriegsdienstverweigerer und Deserteure unterstützt.

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Erinnerung an den Westfälischen Frieden

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Die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe vergibt den Preis alle zwei Jahre. Er erinnert an den Westfälischen Frieden von 1648, mit dem der Dreißigjährige Krieg endete.

Vor der Preisverleihung besucht Merz das Deutsch-Niederländische Corps in Münster. Auch Rutte und der niederländische Regierungschef Rob Jetten sind dabei.

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