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Nächste Sprengung am ehemaligen Kraftwerk Ibbenbüren
© Hagedorn Management GmbH
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Nächste Sprengung am ehemaligen Kraftwerk Ibbenbüren

Am 22. Februar werden weitere Teile des ehemaligen Kohlekraftwerks gesprengt. Das geht aus einem Schreiben der Hagedorn-Gruppe an die Anwohnerinnen und Anwohner hervor. Demnach werden der Kamin, die Rauchgasreinigungsanlage und die Rauchgas-Entschwefelungs-Anlage kontrolliert gesprengt. Weitere Einzelheiten werden später bekanntgegeben.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.11.2025 11:04

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Ein wichtiger Teil des Rückbaus ist schon erledigt: Im April wurden das riesige Kesselhaus und der 125 Meter hohe Kühlturm erfolgreich zu Fall gebracht. Rund 150 Fachleute und 100 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Ordnungsamt und THW waren im Einsatz, um die Sprengung sicher durchzuführen. 500 Kilogramm Sprengstoff waren nötig, um die tonnenschweren Beton- und Stahlkonstruktionen gezielt einstürzen zu lassen – alles lief planmäßig.

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Was nach so einer Sprengung übrig bleibt, wird nicht einfach abtransportiert. Bis zu 97 Prozent der Materialien sollen wiederverwertet werden – als Baustoff oder Rohstoff. Damit spart man Ressourcen und unnötige Transportwege.

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