
Im NaturZoo in Rheine gibt es wieder Nachwuchs. Die Präriehunde haben Babys bekommen, bisher haben die Tierpfleger 10 Junge gezählt. Das erste Mal sind sie am vergangenen Wochenende an die Erdoberfläche gekommen. Bis dahin sind sie in den Erdbauten aufgewachsen. Mittlerweile sind die Tiere so groß wie eine Maus.
Zwei bis acht Junge bringt ein Weibchen in einer Kammer in etwa zwei Meter unter der Erde zur Welt. Innerhalb der ersten drei Wochen nach der Geburt entwickeln sich die Nagetiere soweit, dass sie ans Tageslicht klettern. Hier treffen sie dann auf Gleichaltrige: Die Geburten sind bei Präriehunden saisonal festgelegt und dabei offensichtlich auch noch stark synchronisiert. Es bilden sich "Jugendgruppen“, die spielen, toben und raufen.
Die Zahl der Jungen kann sich noch erhöhen. Das Zählen ist allerdings eine Herausforderung in der großen Kolonie der wuseligen Nager, aber gerade das ist ein Anreiz für die Zoobesucher zur Beobachtung der beliebten Präriehunde.


