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Nach Gasexplosion: 19-Jähriger Emsdettener festgenommen
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Nach Gasexplosion: 19-Jähriger Emsdettener festgenommen

Im Fall der Gasexplosion in Emsdetten hat die Polizei den 19-Jährigen Bewohner des Hauses festgenommen. Die Ermittler werfen ihm unter anderem versuchten Mord vor.

Veröffentlicht: Freitag, 15.11.2019 10:53

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"Die Trümmer der Explosion sind bis auf den Gehweg und die Straße geflogen und haben mindestens ein vorbeifahrendes Auto an der Windschutzscheibe und der Motorhaube getroffen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es sei Zufall, dass niemand zu Schaden kam. Der 19-Jährige spricht von einem Unfall. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Emsdettener die Gasexplosion vor elf Tagen absichtlich ausgelöst hat. Möglicherweise habe er versucht, sich das Leben zu nehmen.

Der Bewohner des Hauses an der Reckenfelder Straße in Emsdetten war bei der Explosion schwer verletzt worden. Beamte bewachen ihn seit gestern (14.11.19) im Krankenhaus, bevor er in eine Klinik der Justizbehörden verlegt wird. Der Sachschaden an dem Gebäude liegt im mittleren fünstelligen Bereich.

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In Fällen von Selbsttötung berichtet RADIO RST zurückhaltend und geht nicht näher auf Details ein. Das sieht der Pressekodex vor, dem wir verpflichtet sind. Wissenschaftler sind zu dem Ergebnis gekommen, dass eine ausführliche Berichterstattung das Risiko für Nachahmungen erhöht. Menschen mit Suizid-Gedanken empfinden ihre Lebenssituation als ausweglos. Bei Beratungsstellen gibt es Hilfe und Unterstützung, auch für Angehörige und Freunde von Betroffenen. Die Telefonseelsorge berät anonym, kostenfrei und 24 Stunden am Tag unter diesen Nummern: 0800/ 111 0 111, 0800/ 111 0 222 und 116 123. Der Kontakt ist auch per E-Mail oder Chat möglich. Das muslimische Seelsorge-Telefon ist unter der Nummer 030/ 443 509 821 zu erreichen. Weitere Informationen für Betroffene und Angehörige, auch zu Selbsthilfegruppen, gibt es bei der Deutschen Gesellschaft für Suizid-Prävention.


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