
"Die Trümmer der Explosion sind bis auf den Gehweg und die Straße geflogen und haben mindestens ein vorbeifahrendes Auto an der Windschutzscheibe und der Motorhaube getroffen", sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Es sei Zufall, dass niemand zu Schaden kam. Der 19-Jährige spricht von einem Unfall. Die Ermittler gehen davon, dass der Emsdettener die Gasexplosion vor elf Tagen absichtlich ausgelöst hat. Möglicherweise habe er versucht sich das Leben zu nehmen.
Der Bewohner des Hauses an der Reckenfelder Straße in Emsdetten war bei der Explosion schwer verletzt worden. Beamte bewachen ihn seit gestern (14.11.19) im Krankenhaus, bevor er in eine Klinik der Justizbehörden verlegt wird. Der Sachschaden an dem Gebäude liegt im mittleren fünstelligen Eurobereich.