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Münster wird Zentrum für Batterieforschung
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Münster wird Zentrum für Batterieforschung

Die Energiespeichertechnologie ist auch aus Klimaschutzgründen essenziell für Deutschland. Deswegen muss mehr darüber geforscht werden, entschied die Forschungsministerin - und Münster wird dafür der wichtigste Standort.

Veröffentlicht: Freitag, 28.06.2019 14:32

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Münster wird bundesweit Zentrum für Batterieforschung, um Elektromobilität anzukurbeln. Das hat Bundesforschungsministerin Anja Karliczek aus Brochterbeck am Nachmittag bekannt gegeben. Seit Jahren wird in Münster an der Zukunft der Batterietechnik gearbeitet, hier wird auch die neue Forschungsfertigung entstehen. Einen weiteren Standort wird es in Ibbenbüren geben.

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Wissenschaftler haben Konzept vorgelegt

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Ein Forschungskonsortium aus Wissenschaftlern aus Münster, Jülich und Aachen hatte ein Konzept beim Bund eingereicht. Ein Wettbewerber war Ulm - die Stadt war in einer früheren 600-Millionen-Euro-Förderung

zur Materialforschung zuvor besonders bedacht war. Derzeit werden dort diese Materialien zu Batteriezellen zusammengebaut und getestet. Ulm ist auch beim neuen Forschungspaket mit an Bord.

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Tausende neue Arbeitsplätze

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Die Forschungsfabrik startet mit etwa 150 Wissenschaftlern und Technikern. Mittelfristig rechnet NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart mit tausenden neuen Arbeitsplätzen.

Die Forschungsfabrik entwickelt - laut Plan - leistungsfährigere und gleichzeitig leichtere Batterien, zum Beispiel für E-Autos, und sammeln Ideen, wie das Ganze umweltfreundlicher zu machen ist. Die Landesregierung fördert die geplante Forschungsfabrik mit ihrem Außenstandort in Ibbenbüren mit 200 Millionen Euro. Insgesamt fließen 500 Millionen Euro in das Projekt.

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"Impulsgeber der Elektromobilität"

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Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) nannte die Entscheidung für Münster als Standort für die Batterieforschungsfabrik «ein starkes Zeichen für die Exzellenz unseres Wissenschafts- und Wirtschaftsstandortes». NRW solle zum «Vorreiter, Antreiber und Impulsgeber der Elektromobilität» werden. Die Landesregierung sicherte 200 Millionen Euro für die «Forschungsfertigung Batteriezelle» als zusätzlichen Beitrag zu.

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Sensible Entscheidung für Karliczek

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Die Bundesforschungsministerin Karliczek, die aus Ibbenbüren kommt, räumte ein, dass die Wahl des neuen Standorts eine sensible Entscheidung gewesen sei. Sie habe sich bis zum Schluss aus den Diskussionen rausgehalten. Für Münster habe das Recyclingkonzept gesprochen, in Ibbenbüren soll die Wiederverwertung aufgezogen werden. Neue Jobs als Alternative zur eingestellten Steinkohleförderung.

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