
Die 3D-Seismik, die bis zum 20. Dezember laufen wird, soll den Untergrund Münsters auf einer Fläche von 350 Quadratkilometern erfassen und mögliche Standorte für zukünftige Bohrungen nach heißem Thermalwasser identifizieren. Die Untersuchung wird mit 5,77 Millionen Euro vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.
Während der nächtlichen Messungen werden spezielle Vibro-Trucks Vibrationen in den Boden abgeben, deren Reflexionen Aufschluss über die Geologie des Untergrunds geben. Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk betont die Bedeutung der Geothermie als klimaneutrale, unabhängige Energiequelle.
Um die Bürgerinnen und Bürger über das Projekt zu informieren, laden die Stadtwerke Münster am 25. und 26. Oktober zu einem Infomarkt ein, bei dem ein Vibro-Truck aus nächster Nähe besichtigt werden kann.