
Zum Auftakt des Landgerichtsprozesses um eine erdrosselte Frau schweigt der Angeklagte. Der Anklage nach hat der Münsteraner vor sechs Jahren seine Frau mit einem Gurt erdrosselt und dann versucht, sich selbst umzubringen, indem er eine stark ätzende Flüssigkeit trank. Der 52-Jährige gilt als gesundheitlich stark angeschlagen. Darum startet der Prozess auch erst nach so langer Zeit.
Angeklagter erschien zunächst nicht
Der erste Verhandlungstag begann mit zweieinhalb Stunden Verspätung, weil der Angeklagte nicht kam. Er war am Wochenende in ein Krankenhaus gegangen. Vorn dort wurde es schließlich auf Anordnung des Gerichts abgeholt und per Krankenwagen zum Gericht gebracht.
Der heute 52-Jährige galt lange Zeit als nicht verhandlungsfähig und auch jetzt sind maximal vier Stunden pro
Prozesstag möglich. Mit einem Urteil ist voraussichtlich im Juni zu rechnen.