Anzeige
Mordanklage
© pxhere.com
Teilen:

Mordanklage

Die Staatsanwaltschaft erhebt Mordanklage gegen einen Mann aus Ahaus. Der Vorwurf: Der 29-Jährige habe seine Freundin aus Metelen auf einer Urlaubsreise nach Skandinavien erschossen. Die 24-Jährige war Mitte Oktober an einem See etwa 300 Kilometer nördlich von Oslo gefunden worden.

Veröffentlicht: Freitag, 19.01.2024 13:40

Anzeige

Der Mann sitzt in Untersuchungshaft und bestreitet die Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er mit einer Pistole zweimal auf die Metelenerin geschossen hat. Dann habe er die Tote mit einer brennbaren Flüssigkeit übergossen und angezündet. Der Beschuldigte hatte bei seiner Vernehmung den Ort genannt, an dem die Leiche dann gefunden wurde. Er sagte, seine Freundin habe selbst auf sich geschossen. Die Ermittlungen haben nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Anhaltspunkte dafür ergeben.

Anzeige

Keine Anhaltspunkte für Version des Beschuldigten

Anzeige

Was gegen die Version des 29-Jährigen spricht, ist außerdem der Vorwurf, dass er Handy, Tablet und Portemonnaie des Opfers an sich genommen habe und mit dem Wohnmobil zurück nach Deutschland gefahren sei, wo er sich vom Konto seiner Freundin insgesamt rund 1300 Euro überwiesen habe.

Anzeige

Habseligkeiten der Toten bei Durchsuchung gefunden

Anzeige

Die Eltern der 24-Jährigen hatten ihre Tochter als vermisst gemeldet, weil sie nach dem Urlaub nicht zur Arbeit erschien und nicht erreichbar war. Daraufhin rückte ihr Freund ins Visier der Ermittlerinnen und Ermittler. Bei einer Durchsuchung fanden sie die mutmaßliche Tatwaffe, das Handy und das Portemonnaie des Opfers und weitere Schusswaffen. Darauf wurde der Mann festgenommen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige