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Symbolbild: Missbrauch
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An dem Grab eines verstorbenen Priesters des Bistums Münster wurde ein anonymes Schreiben angebracht, in dem es um sexuellen Missbrauch geht. Beim Bistum hatte es schon 2013 und zuletzt Anfang 2019 einen solchen Vorwurf gegen den Priester gegeben. Bereits vor über 40 Jahren war des Pfarrers wegen mehrerer sexueller Handlungen an Minderjährigen zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr – auf Bewährung – verurteilt worden. Das Bistum hatte ihm damals die Beratung durch einen Therapeuten empfohlen. Ob der Pfarrer dieser Empfehlung folgte und mit welchem Ergebnis, ist nicht bekannt. Zuletzt lebte der Beschuldigte in Bocholt. Das Bistum ruft mögliche weitere Opfer auf sich zu melden.
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