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Missbrauchskomplex von Münster
© Polizei Münster
Foto der Gartenlaube
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Missbrauchskomplex von Münster

Anklage fordert knapp elf Jahre Haft im Missbrauchskomplex von Münster.

Veröffentlicht: Dienstag, 02.03.2021 16:40

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Im Missbrauchskomplex von Münster fordert die Anklage zehn Jahre und acht Monate Gefängnis für einen Mann aus Aachen. Außerdem solle der 27-Jährige danach in die Sicherungsverwahrung. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, mehrere Kinder an verschiedenen Orten schwer sexuell missbraucht und vergewaltigt haben. Der Anklage nach ist darunter auch der Ziehsohn des Angeklagten im Hauptprozess.

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Urteil am kommenden Dienstag erwartet

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Die Verteidigung stellte in ihrem Plädoyer keinen Antrag zur Strafhöhe, lehnte jedoch die Sicherungsverwahrung ab. Der Prozess fand zum Schutz des Opfers weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Das Urteil wird am kommenden Dienstag (09.03.) erwartet.

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Hauptprozess läuft noch bis zum Frühjahr

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Dem Hauptangeklagten wirft die Staatsanwaltschaft vor, seinen Ziehsohn an verschiedenen Orten, darunter in einer heute abgerissenen Gartenlaube in Münster, mehreren Männern zum Missbrauch angeboten zu haben. Außerdem habe er Aufnahmen von den Vergewaltigungen gemacht. Der Hauptprozess gegen ihn läuft derzeit am Landgericht Münster. Mit einem Urteil wird im Frühjahr gerechnet.

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