
Die Messergebnisse zeigen, wie gut die Kläranlage arbeitet und liefern exakte Werte für einen möglichen späteren Ausbau von Reinigungsstufen. Eine erste Orientierungs-Messung hat für die Kläranlage in Püsselbüren eine vergleichsweise niedrige Menge an Mikroplastik im Ablauf zur Ibbenbürener Aa ergeben.
Ziel: Schneller genaue Werte
Die Wessling Group entwickelt neue, feinere Messmethoden, die selbst geringe Mengen Mikroplastik nachweisen, und das schnell: Noch dauert eine Analyse auf Mikroplastik acht bis zwölf Wochen, je nachdem, wie schnell das Labor ist. Mit dem neuen System lassen sich die Werte im Prinzip unmittelbar vor Ort auslesen.
Basis für Verbesserung der Kläranlage
Für die Stadt Ibbenbüren liefert das Projekt gleichzeitig eine Mikroplastikanalyse für Partikel zwischen zehn Mikrometern und fünf Millimetern. Sechs Messungen in sechs Monaten bilden die Datengrundlage für Verbesserungen in der Kläranlage. Jeden Monat gibt es einen Prüfbericht. Je genauer die Werte, umso besser lässt sich die Steuerung der Kläranlage feiner einstellen.