
Im Rathaus übernehmen jetzt seine Stellvertreter bis zur Kommunalwahl nächstes Jahr im Herbst. Bürgermeister Maier stand schon länger in der Kritik. Ratspolitiker der CDU, der Grünen, der Wählergemeinschaft UBG und zwei Fraktionslose hatten die Abstimmung durchgesetzt. Sie werfen ihm Alleingänge und einen undemokratischen Führungsstil vor. Maier bestreitet das. Er hatte für heftige Diskussionen im Ort gesorgt, als er Laer als Gefägnisstandort vorschlug. Maier kommt aus Franken und war bei der Wahl vor vier Jahren Kandidat der SPD und FDP.
Voraussetzung für die Abwahl war, dass sich mindestens 25 Prozent der Stimmberechtigten gegen den Bürgermeister aussprechen. In Laer wurde das erfüllt, rund 35 Prozent der Wahlberechtigten sprachen sich gegen Maier aus.