
Münsterland schafft mehr Raum für Windkraft
Der Regionalrat treibt den Ausbau der Windkraft im Münsterland weiter voran. Schon jetzt sichert der Regionalplan 269 Flächen für Windräder. Mit einem Beschluss vom 29. Juni 2026 stößt die Region nun die Prüfung weiterer kommunaler Flächen an. So soll das Münsterland schneller neue Windenergieanlagen ermöglichen und die Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen erfüllen.
Mehr Tempo für weitere Windenergiezonen
Der seit April 2025 gültige Regionalplan weist schon 269 Windenergiebereiche mit zusammen 13.306 Hektar für das Münsterland aus. Jetzt bekommen Kommunen die Möglichkeit, weitere geeignete Flächen zu melden. Voraussetzung: Diese Flächen müssen die Kriterien des Regionalplans erfüllen. Die Region will damit vor allem eines erreichen: Mehr Reserve bei verfügbaren Flächen. So kann das Münsterland die Flächenziele des Landes für den Ausbau der Windenergie erfüllen, ohne die Gebietskulisse grundsätzlich weiter auszudehnen.
Schnellere Genehmigungen für neue Anlagen
Gleichzeitig will der Regionalrat die Verfahren für neue Windräder beschleunigen. Künftig sollen alle festgelegten Windenergiebereiche als Beschleunigungsgebiete gelten. Dadurch können Genehmigungsbehörden Anträge schneller bearbeiten.
Das bringt konkrete Vorteile für die Region: Neue Windkraftanlagen könnten früher Strom für Haushalte und Betriebe liefern. Der Beschluss vom 29. Juni setzt damit auf zwei Hebel zugleich - mehr geeignete Flächen und mehr Tempo bei den Genehmigungen.