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Junge Frau sitzt in einer Wohnung auf dem Teppich.
Die erste eigene Wohnung ist für Azubis in der Region oft unerschwinglich. Darum wohnen Viele noch zuhause. Eine Freie Wahl der Ausbildungsstelle ist so nicht möglich.
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Mehr Sozialwohnungen gefordert

Azubis und Senioren im Kreis Steinfurt kämpfen mit hohen Mieten. IG BAU fordert mehr Sozialwohnungen und gezielte Förderung für bezahlbaren Wohnraum.

Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 13:58

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Wohnungsnot für Azubis und Senioren im Kreis Steinfurt

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Viele der rund 7.700 Auszubildenden im Kreis Steinfurt wohnen noch bei ihren Eltern, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können. Die IG BAU Münster-Rheine kritisiert, dass neue Ausbildungsverträge oft daran scheitern, dass Azubis keine bezahlbare Unterkunft in der Nähe ihres Betriebs finden. Die Gewerkschaft fordert deshalb, dass das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund den Bau von Azubi-Wohnungen gezielt fördern. Auch Steueranreize für Betriebe, die Wohnraum für Auszubildende schaffen, schlägt die Gewerkschaft vor.

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Sozialwohnungen: NRW braucht jährlich 17.900 neue Einheiten

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Im aktuellen „Sozialen Wohn-Monitor“ des Pestel-Instituts geht es nicht nur um Azubis - auch ältere Menschen sind besonders betroffen. Rund 60.800 Baby-Boomer im Kreis Steinfurt werden bis 2035 in Rente gehen – viele mit niedrigen Renten und steigenden Mietkosten. Die IG BAU warnt vor einer Verschärfung der Wohnungsnot und fordert eine Verdopplung der Sozialwohnungen bundesweit auf 2 Millionen bis 2035. Für NRW bedeutet das: 17.900 zusätzliche Sozialwohnungen pro Jahr, insgesamt 454.900 bis 2035.

Um diese Ziele zu erreichen, fordert die IG BAU eine intensive Förderung durch Bund und Land, schnell verfügbare Fördergelder und den Einsatz des Standards „Erleichtertes Bauen“, um günstiger und effizienter bauen zu können. Außerdem soll eine öffentliche Statistik über den Neubau von Sozialwohnungen in NRW eingeführt werden.

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