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Mehr Kfz-Steuer auf SUVs?
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Mehr Kfz-Steuer auf SUVs?

Kfz-Steuer nach realem CO2-Ausstoß im Gespräch

Veröffentlicht: Dienstag, 06.08.2019 12:13

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RADIO RST hat Autohändler in der Region gefragt, ob und wie eine höhere Kfz-Steuer die Wahl des Autos beeinflussen würde. Ein Vorstoß vom Umweltbundesamt ist unter anderem dazu gedacht, den SUV-Boom zu bremsen. Generell geht es darum, mehr umweltfreundlichere Autos auf deutsche Straßen zu bringen. Die Experten regen an, die Kfz-Steuer demnächst danach zu bemessen, was Autos wirklich an CO2 ausstoßen. Nach bisheriger Rechtslage wird der CO2-Ausstoß im Verhältnis zum Fahrzeug-Gewicht gesehen. Neuwagen, die viel COs ausstoßen, würden in der Steuer deutlich teurer.

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Das verändert den Markt, sagen Autohändler.

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Autohändler in der RADIO RST-Region gehen davon aus, dass das den Markt verändert. Schon jetzt seien viele Kunden umweltbewusster - das zeige sich täglich. Gleichzeitig passe auf Einige immer noch die Formel "dicke Patte, dicke Karre". Wie viele, bei denen es nicht so drauf ankommt, mit der Zeit gehen, werde sich zeigen. Auch unter ihnen seien schon jetzt mehr, die nach alternativen Antrieben fragen - auch bei SUVs. Einige Händler meinen: "Bei den wirklich hochpreisigen Autos schreckt eine höhere Kfz-Steuer nicht ab." Auf dem Land bewege sich die Zahl der wirklich kraftstrotzenden SUV ohnehin im homöopathischen Bereich - ganz anders als in der Stadt.

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E-Autos, Hybride und plug-in-Hybride werden interessanter.

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E-Autos, Hybride und plug-in-Hybride sind noch nicht unbedingt gefragter - dafür sind viele in der Anschaffung einfach noch zu teuer und Viele haben das Geld dafür einfach nicht. Immer mehr Leute erkundigen sich danach, was die Vorteile sind und wie man mit so einem Auto umgeht. Einige Händler meinten im RADIO RST-Gespräch: "Sobald die ersten Autos mit alternativen Antrieben als Gebrauchte erschwinglich werden, schlagen diese Kunden zu."

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Die Leute werden umweltbewusster.

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Ein teures, umweltgerechteres Auto wird möglicherweise auch das neue Status-Symbol. Händler mit Marken, die in diesem Bereich einen Erfahrungs-Vorsprung haben, sehen sich im Vorteil. Bei ihnen fragen die Kunden vermehrt nach alternativen Antrieben. Dort sei jedes zweite verkaufte Auto mittlerweile ein Hybrid. Hoffnung für SUV-Fans: Auch sie gibt es schon mit Hybrid-Motor, A+-eingestuft.

Händler sehen auch Unterschiede zwischen Firmen- und Privat-Kunden: Geht es um die Fahrzeugflotte und das Statement "Wir sind ein umweltfreundliches Unternehmen", kommt es beim E-Auto dann doch nicht mehr so sehr auf den Preis an.

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Die Automobil-Branche ist unter Druck.

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Am 20. September entscheidet das Klimakabinett der Bundesregierung über ein Gesamtpaket zum Klimaschutz. Vor allem der Verkehrs-Sektor bietet Veränderungspotenzial, um Klimaziele zu erreichen. Es wird sich was verändern. Spritschlucker erscheinen vor dem Hintergrund nicht mehr zeitgemäß. Ob damit die SUVs verschwinden oder ob sie sich mit verändern, wird sich zeigen.

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