
Der ADAC-Rettungshubschrauber „Christoph Europa 2“ aus Rheine hatte letztes Jahr 1.378 Einsätze. Auch wenn durch Corona die Mobilität allgemein stark zurückgegangen ist, waren es knapp 130 Einsätze mehr als im Vorjahr. Das ist gegen den Landestrend. NRW-weit gab es knapp 6 Prozent weniger Rettungsflüge. Durch die Corona-Schutzmaßnahmen seien die Crews jedoch so gefordert gewesen wie nie, heißt es bei der ADAC-Luftrettung.
Die meisten Einsätze gab es wegen Unfällen. Danach folgten Herzinfarkte und Schlaganfälle. Gestiegen ist die Zahl der Spezialeinsätze, zum Beispiel Verlegungstransporte von schwerkranken Covid-19-Patienten oder Nachtflüge.
Der in Greven stationierte Intensivtransporthubschrauber „Christoph Westfalen“ hatte 980 Einsätze, knapp 40 weniger als 2019.