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Nahaufnahme eines Marders, der seine Zähne fletscht.
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Marderbiss am Auto

Warm, trocken, versteckt: Motorräume ziehen Marder an. Im Sommer häufen sich Bissschäden. So zeigen sie sich - und so lässt sich vorbeugen.

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Marderbiss am Auto: Wenn der kleine Nager teuer wird

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Im Sommer häufen sich die Fälle, in denen Marder Autos beschädigen. Vor allem in der Paarungszeit streifen die Tiere nachts besonders aktiv umher und suchen geschützte, warme Plätze. Ein Motorraum bietet dafür beste Bedingungen. Genau dort entstehen dann oft die teuren Schäden: zerbissene Kabel, beschädigte Schläuche, angefressenes Dämmmaterial oder kaputte Faltenbälge. Warum Marder zubeißen, lässt sich nicht bis ins Detail belegen. Fachleute vermuten jedoch seit Jahren Revierkämpfe als Ursache, heißt es beim ADAC. Nimmt ein Marder im Motorraum die Duftspur eines Artgenossen wahr, reagiert er aggressiv. Dann schnappt er genau dort zu, wo die kleinen Zähne gut Halt finden - an Kabeln, Schläuchen und weichen Materialien.

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Typische Anzeichen für einen Marderbiss

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Ein Marderbesuch bleibt oft lange unbemerkt. Häufig zeigt sich der Schaden erst während der Fahrt. Der Motor läuft plötzlich unrund, Warnleuchten gehen an, Flüssigkeit tropft aus dem Wagen oder die Lenkung geht schwer. Gerade dann zählt schnelles Handeln. Wer weiterfährt, riskiert Folgeschäden und deutlich höhere Reparaturkosten. Auch ein Blick unter die Motorhaube kann Hinweise liefern: angenagte Kabel, beschädigte Schläuche, Bissspuren im Dämmmaterial oder Reste von Nahrung. Bei neueren Fahrzeugen und E-Autos schlagen teils schon die Diagnosesysteme an, wenn wichtige Leitungen beschädigt sind. Vor allem bei Kabeln, die viel Strom führen (Batteriekabel, bspw.) kann das schnell ernst werden.

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So lässt sich das Auto vor Mardern schützen

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Viele Tipps mit Hausmitteln halten sich hartnäckig, helfen jedoch kaum. Knoblauch, WC-Steine oder Hundehaare vertreiben Marder nach Einschätzung des ADAC nicht zuverlässig. Deutlich mehr versprechen technische Lösungen. Ultraschallgeräte senden hohe Töne aus, die Menschen kaum oder gar nicht hören. Elektrokontaktplatten im Motorraum lösen bei Berührung einen schwachen Impuls aus und jagen das Tier in die Flucht, ohne es zu verletzen. Zusätzlichen Schutz bringen mechanische Barrieren. Lochplatten, Borstenvorhänge oder andere Abschirmungen am Unterboden erschweren den Zugang zum Motorraum. Viele neuere Autos und E-Autos bringen hier schon einen gewissen Vorteil mit, weil Hersteller die Unterseite oft besser verkleiden. Nicht nur Autos stehen im Fokus der Tiere. Steinmarder suchen sich auch Dachböden, Garagen und Schuppen als Rückzugsorte. Dort hinterlassen sie Lärm, Gerüche und Schäden an Dämmung oder Bauteilen. Besonders groß fällt das Risiko bei Fahrzeugen aus, die häufig an wechselnden Orten stehen - etwa bei Pendlern. Gerät ein Auto in ein fremdes Marderrevier, steigt die Wahrscheinlichkeit für aggressive Reaktionen auf fremde Duftspuren. Am wirksamsten schützt noch immer ein Stellplatz in der Garage - vorausgesetzt, dort kommen Marder nicht rein. Tauchen dennoch Hinweise auf einen Marderbiss auf, spart schnelles Prüfen oft viel Geld.

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